/me

2002-01-13 23:32:13 (UTC)

schwarzes nebelmeer | countdown

ich habe mich so satt gelebt. ich habe keinen hunger mehr.
bin überdrüssig. „schonwieder!“ magst du, mein leser, nun
denken. ja, schon wieder, wiedermal, immerwieder.
ich bin unkonzentriert. seit zwei oder drei tagen. mir
fallen immerwiedersachen aus der hand, ich kann gesprächen
nur mit mühe folgen ... und ich höre vermehrt den satz, das
ich mich verändert hätte, daß man an mich nicht herankommt,
das ich anders sei als früher. schon möglich. und ich
bemerke, das ich faul geworden bin, ich weiche tätigkeiten
aus, arbeite schlampig. es ist nicht mehr so, das ich dinge
an mir vorbeirauschen lasse, ich weiche ihnen jetzt aus.
ich muß mich schon anstrengen, meine mails zu beantworten
und kann kaum einen klaren gedanken in diesen antworten
fassen.
die sätze in den büchern scheinen ohne zusammenhang zu
sein, sie ergeben keine geschichten mehr. schon seltsam.
aber was solls. wen interessiert das? mich? wie kommst du
darauf? weil ich es aufschreibe? fuck it!

der klinikaufenthalt steht wieder in frage. ich könnte
nicht effektiv genug mitarbeiten und wenn ich ganz ehrlich
sein soll, ich unterzöge mich dem, weil meine gefährtin
nicht länger unter meinen stimmungen leiden soll. um dieses
ziel zu erreichen gibt es auch einen anderen weg.


musik OF THE WAND & THE
MOON, „emptiness.emptiness:emptiness“