/me

2002-01-08 19:54:05 (UTC)

zwangsuntersuchung | gewalt & ohnmacht

morgen muß ich also der vorladung folgen und zum amtsarzt
gehen. sie nennen es einladung, drohen gleichzeitig mit
negativen konsequenzen wenn ihr nicht nachkommt. was bin
ich in deren augen? in ihrem verwaltungsmoloch? charlie
chaplin in diesem film in welchem er in das räderwerk der
maschine gerät?! muß ich, nur weil ich hilfe haben will,
mich allem unterwerfen was der helfende fordert? wer dient
wem? ich dem gesundheitssystem oder das gesundheitssystem
mir oder wir uns gegenseitig? und... wie sollte es sein?
reicht es, wenn mein arts festellt, daß ich eine macke habe
oder muß ich das vor wievielen anderen beweisen? und wie?
ich stehe der zwangsuntersuchung ablehnend gegenüber.
wieder wird mir mein recht auf selbstbestimmung ducrh zwang
von außen gebrochen, wieder bin ich wehrlos. das mag
übertrieben klingen, geschätzeter leser, aber das ist es
nicht. es ist nicht entscheidend, ob man ein glas
mineralwasser bestellt und ein glas tafelwasser bekommt,
oder sich freiwillig oder gezwngenermaßen unterscuhen
lassen muß. das prinzip der selbstbestimmung wird verletzt.
es ist das prinzip, um das es mir geht und das ich mich
unwohl fühle, das mir schwindelig ist, mein kopf schmerzt,
ich gereizt bin ... diese institution maßt sich eine art
polizeigewalt an indem sie mich zwingt, über intime dinge
zu sprechen. das ist nicht in ordnung.diese
freiheitsbeschneidung, wenngleich in größerem maßstab doch
prinzipiell vergleichbar, war es, wegen der ich in 1989
demonstrierte.
was reg ich mich auf, du bist der falsche adressat.
vielleiht schlage ich dem wichser morgen das gesicht in
klump, mal sehen.


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