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2017-11-27 07:54:37 (UTC)

Arbeitsunfall

Als ich gestern auf Arbeit jemanden davon abhielt, einen MA zu attackieren, verspürte ich plötzlich eine stechenden Schmerz in der rechten Wade. Er fühlte sich an, wie ein Peitschenknall sich anhört, falls das irgendeinen Sinn ergibt. Nachdem ich den Eskalierten aus dem Haus gebracht hatte, fragte ich eine Kollegin, was mir in die Wade geschlagen habe, sie sagte,: "Der Teewagen". Tatsächlich rannte ich an einem Teewagen vorbei, hörte aber kein Scheppern.

Zu Gehen, bzw. zu Humpeln, fällt mir schwer und ist schmerzhaft, da ich den rechten Vorderfuß nicht belasten kann. Der Wadenmuskel rechts, innen, fühlt sich oft an, als stünde er kurz vor einem Krampf, das betroffene Bein wird manchmal kälter als das andere und sieht dicker aus. Und zuweilen kribbelt es ein wenig. Aufzustehen, das Bein zu strecken, nachdem ich gesessen habe, ist schmerzhaft und es dauert ein, zwei Momente, bis das Bein einsatzfähig ist. Ein Hämatom ist nicht zu sehen.

Da ich heute frei habe, werde ich abwarten wie die Sache sich entwickelt und morgen die drei Stunden arbeiten gehen. Ist es danach noch immer nicht in Ordnung, werde ich einen Arzt aufsuchen. Ich vermute, es wird der Durchgangsarzt sein müssen, da es ein Arbeitsunfall war.

Die Situation ist entwürdigend, es ist nur ein einziger Muskel und dessen Schaden behindert mich bei allem, was eine Fortbewegung auf zwei Beinen notwendig macht. Einen Lichtblick gibt es indes: ich kann mich, im Gegensatz zu gestern abend, hinhocken ohne das Gefühl zu haben, größeren Schaden anzurichten. Mich hinzuhocken ist nur noch unangenehm, nicht mehr richtig schmerzhaft.

Wo sind eigentlich die sexy Krankenschwestern, wenn man sie mal braucht?!