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2017-10-07 07:08:03 (UTC)

Vermutlch erschöpft

SOLSTAFIR - Svartir Sandar
Guten Morgen. Käffchen?

Die Wunden am Bein verheilen so gut. Meine Selbstfürsorge ist mir ein bißchen peinlich, ich bin so ein guter Patient. Zur Wundpflege verwende ich Octeniseptspray, Brand- und Wundgel von MEDICE, sterile Kompressen und PEHA HAFT Binden zum verbinden. Und ich will eine richtig große Narbe haben, was bedeutet das ich eine erzeugen muß. Oder Du.
Mir ist nach fremder Haut, aber nicht der von Frau Wohnort. Mir ist nach anschmiegen, und schweigen und nach Verbundenheit.

Der Kaffee von heute und die Wochenration Kava von gestern Nacht kämpfen um die Vorherrschaft in meinem Kopf (oder so). Ich fühle mich gehetzt und erschöpft. Und eigentlich hatte ich mir vorgenomen, und mich darauf gefreut, heute ein wenig Sport zu treiben und bestimmt wäre das sinnvoll für die emotionale Ausgeglichenheit.

Die Frage lautet, folge ich meinem Kopf und entscheide mich für den rational richigen Weg oder folge ich dem emotionalen Weg? Rational richtig wäre Sport. Emotional wäre die Fenster zu verdunkeln, SOLSTAFIR weiterlaufen zu lassen und später das Blut vom Boden aufzuwischen. Der dritte Weg wäre, Frau Wohnort zu kontaktieren, zu ficken und auf die Erschöpfung noch weitere Erschöpfung draufzuwerfen, denn in keinem Falle ist mir nach Kontakt zu Menschen. Ich habe bislang, es ist kurz nach acht und ich bin seit drei Stunden wach, noch nichtmal das Forum aufzugesucht.

Kurz vor neun. Ich war beim Bäcker, in unangemessen dünner Kleidung, mit angemessener Musik in den Ohren. Kälte macht wach und das hellt die Stimmung auf.
Kein Sport heute, denn es ist Wochenende, außerdem kann die schmerzende Schulter dann weiter ausruhen. Dafür Kava in Massen und nunja, was immer mir in den Sinn kommt. Du solltest hier sein, damit wir uns in unseren Abgründen verkriechen können.

Da fällt mir ein, ich habe noch reich,ich von dem Kava der Sorte Hawaii. Und Walter Moers' "Prinzessin Insomnia". Mir ist nach Betäubun und nach Gewalt und nach Nähe. Gleichzeitig, nacheinander. In keinem Falle gesellschaftsfähig.


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