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2016-08-31 19:04:56 (UTC)

alles endet irgendwann

"Holden stellte sich vor, was mehrere Hundert teflonbeschichtete Wolframstahlgeschosse, die mit fünftausend Metern pro Sekunde ausgestoßen wurden, mit einem menschlichen Körper anrichteten."
James Corey, "Leviathan erwacht"

Ich gelte bei Vielen, unter anderem bei den Kollegen, als emotionsarm, wenn nicht gar emotionslos. Das bin ich aber nicht. Ich habe, im Gegenteil, soviel Emotion in mir, da bliebe für jeden von euch Wichsern was übrig.

Die Situation auf Arbeit ist angespannt. Die Chefin bat heute darum das diejenigen, die ihren Urlaub nicht unbedingt benötigen, vom Urlaub zurücktreten und arbeiten kommen. Ich werde von meinem Dezemberurlaub zurücktreten. Nein, der lag nicht über Weihnachten, sondern am Beginn des Monats. An der Weihnachtszeit ändert sich nichts.


Den Kontakt zu Frau Lübeck habe ich beendet. Das fiel nicht schwer, denn wir kannten uns nicht IRL. Frau Schweiz scheint es inzwischen auch verstanden zu haben.

Ich verspüre den dringenden Wunsch, zu sterben. Ersatzweise meine Haut fläschendeckend zu öffnen, und dabei dann zu sterben. "Die Welt" stößt mich ab, sie ist zu laut, sie ist zuviel. Ich bin zuviel und zu leise und habe noch immer nicht herausgefunden, was ich hier eigentlich soll, was mein Zweck ist (siehste, geschätzter Leser, das ist Emotion pur, denn rational betrachtet, hat nichts und niemand irgendeinen Zweck.)

"My dear,
Find what you love and let it kill you.
Let it drain you of your all. Let it cling onto your back and weigh you down into eventual nothingness. Let it kill you and let it devour your remains.
For all things will kill you, both slowly and fastly, but it’s much better to be killed by a lover..."
Charles Bukowski