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2016-07-10 10:19:11 (UTC)

abgeschweift

Musik: SEPULTURA

Blood! Fire! War! Hate!

Ich werde heute nicht über X reden. Ich werde nur erwähnen, daß X gestern versuchte, eine Kollegin, die doofe, die ich nicht leiden kann, zu schlagen. Leider habe ich es gesehen und mußte notgedrungen eingreifen. Eigentlich vertrete ich die Ansicht, daß Menschen mit den Auswirkungen ihrer Handlungen konfrontiert werden sollten.
In diesem Falle hätte das so ausgesehen: Kollegin reduziert die dämpfenden Medikamente, X flippt absehbar aus, Kollegin erlebt Gewalt.
Ich befürworte Ursache-Wirkung auch deshalb, weil sich nichts ändern wird, wenn der Laden trotz der Mißstände irgendwie läuft.

Tage zuvor schlug X einer Kollegin überraschend ins Gesicht, nachdem X den kürzeren gezogen hatte, weil zwei andere Kollegen X physisch überlegen waren. Ich sollte für solche Sachen einen anderen Blog einrichten. Es ist allerdings so, daß ich darüber nicht ong Detaaaii (das ist französisch für "im Detail") sprechen kann, ohne identifizierbar zu sein.

Die Häufigkeit solcher Übergriffe ist so hoch, daß wir uns veranlaßt sahen, sie in einer extra dafür angelegten Akte zu erfassen. Nun könnte man annehmen, daß X während der Übergriffe die Steuerungsfähigkeit verloren hat. Tatasächlich trifft das in vielleicht 5 oder 6 von einhundert Fällen auch zu. Der Rest ist erlerntes Verhalten. Erlernt hat X das zu Hause, also nicht bei uns. Bei uns wurde die Verknüpfung Fremdaggression bedeutet Wunscherfüllung allerdings zweifellos gefestigt, weil unsere Vorgehensweise uneinheitlich ist, denn viele Kollegen geben dann aus Angst nach. Wenn ein Verhalten manchmal zum Erfolg führt, ist das die beste Methode, um Verhaltensweisen zu festigen.

Die doofe Kollegin hat also verfügt, daß X' Wunsch, wenn eine physische Eskalation wahrscheinlich ist, erfüllt wird, bevor X physisch eskaliert. Was lernt X daraus? X lernt, daß es zum Erfolg führt, wenn X Kollegen bedroht. X hat das auch zu Hause schon so praktiziert.

Sinnvoll wäre IMHO, die Eskalationen solange durchzustehen, bis X sein Verhalten entsprechend anpaßt, X also lernt, daß Gewalt nicht zum Ziel führt. Wozu X in der Lage ist. Ich habe das getestet. Menschen steigern ein Verhalten so lange es ihnen möglich ist. Erst wenn das nicht zum Erfolg führt, ändern sie es.

Wer Kinder hat wird das kennen, erst wird gequengelt, dann wird geschrien, dann wirft sich das Kind zu Boden und quengelt und schreit und wenn das scheitert, wird das Kind alternative Verhaltensweisen entwickeln. Natürlich muß nicht jede Eskalationsstufe durchlaufen werden. Manche Menschen sind schlauer als andere und greifen früher zu Alternativen.

Auf Seiten der Eltern sieht es ähnlich aus, da wird erst Verneint, dann wird erklärt, dann wird die Stimme erhoben und irgendwann gibt's auffen Arsch.

Theoretisch jedenfalls, so als Muster.

Aber ich wollte ja nicht über sowas reden. Schlimm genug, daß die Arbeit es überhaupt bis in meinen Blog geschafft hat.

Was ich eigentlich sagen wollte: ES IST VERSCHISSEN WARM. ICH KANN DEN SOMMER NICHT LEIDEN!

Und: wenn ihr einen guten Film sehen wollt: "Million Dollar Baby", man, man, man, hat der mich mitgenommen. Und "Hide and seek", der ist spannend, abgesehen von den letzten 10 Minuten oder so, die hätte der Regissuer sich sparen können, die sind so platt und vorhersehbar, die versauen den Film.


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