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2016-07-08 17:47:51 (UTC)

beinahe unaufgeregt

Musik: SÓLSTAFIR

Was hab ich meinen freien Tag heute genossen. Ich erwäge zeitig zu Bett zu gehen um genügend Zeit zum Lesen zu haben. Ob ich Andreas Brandhorsts "Das Schiff" mag, weiß ich nämlich noch nicht. Uncool an der Geschichte ist ein Obelisk, der auf einem Planeten gefunden wird und nach Hause funkt. Woher kennen wir das nur? Cool an der Geschichte ist die Methode, das Bewußtsein von Menschen per Quantenverschränkung über Lichtjahre hinweg in Maschinen zu tranferieren. Damit das Bewußtsein die Strapazen übersteht, gibt es so geile Features wie Emotionsdämpfung und das Verdrängen minderwichtiger Gedanken.

Nebenbei bin ich ziemlich müde, was schätzungsweise an der kohlehydratreichen Diät liegt, der ich mich heute hingab: Pizza, Kuchen, Plätzchen, Trinkjoghurt. Aber was tut man nicht alles für die Gesundheit, nicht wahr? HiCarb ist quasi der letzte Schrei unter den hippen Diäten. ;-)

Ich arbeite zwar erst morgen wieder und sollte heute folglich nicht an den Job denken, aber ich möchte erwähnen, daß wir nunmehr Joggerarmbänder im Schrank liegen haben. Das sind so Armbänder mit einem Gerät dran, daß einen ohrenbetäubend lauten und Trommelfell zerfetzend schrillen Ton erzeugt, wenn man aufs Knöpfchen drückt.

Die dienen dazu, Hilfe zu rufen, falls mal was passiert. Wir haben über solche Notrufarmbänder vor einiger Zeit schonmal gesprochen und nachdem die Geschäftsführung wegen der Probleme mit X im Hause war, wurden die Dinger angeschafft. Allerdings eben die lauten, denn was wünscht man sich in kritischen Situationen mehr, als das zusätzlich zu X bisher ruhige Menschen, vom Lärm aufgeschreckt hektisch herbeistürmen, den Streßlevel erhöhen und künftig über jeden Zwischenfall mit X im Bilde sind? Na? Genau, einen stillen Alarm. Doch der hätte vermutlich mehr als zwei Euro gekostet. Vielleicht haben die Joggerarmbänder auch zweieurofuffzig gekostet, ich will da nicht ungerecht sein.

Das mit den Zulagen wegen der Mehrarbeit wurde an dem Tag auch geklärt. Wenn man, wie in den Arbeitsplänen festgelegt, Mehrarbeit leistet, muß der Arbeitnehmer sich persönlich darum kümmern, daß er die Zulagen erhält. Es reicht also nicht, daß die Lohnbuchhaltung in den Arbeitsplänen sieht, daß man Anspruch auf die Zulagen hat. Für diese merkwürdige Regelung gibt es bestimmt eine sachliche und einleuchtende Begründung, da bin ich mir sicher.

Als es darum ging, für jede Niederlassung mindestens zwei iPads im Wert von jeweils 500 Euro anzuschaffen, die, zumindest bei uns, nicht genutzt werden, weil niemand einen Bedarf daran hat, war das bestimmt auch sachlich und einleuchtend begründet worden. Die Geschäftsführung gibt nämlich nicht grundlos Geld aus. manchmal spart sie sogar dann Geld, wenn der Bedarf begründet ist.

Wir haben zu wenig Mitarbeiter und auf dem Rechner (Singular), den die Mitarbeiter (Plural) sich teilen müssen, läuft Windows XP (WINDOWS ICKS PEE), aber wir haben iPads die niemand braucht. Dafuq?

Ich reg mich jetzt ab, andernfalls ist die Entspannung futsch.


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