/me

2008-10-20 08:53:55 (UTC)

Markt gesättigt

[postecke]
In reply to: Virus, Dependency hellMessage:


Bring dem Virentyp eine Diskette und hab' Spaß an seinem
Gesicht.
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Ich gehe nur noch mit CDs dorthin. Der Typ scheint echt
keine Ahnung von Computern zu haben. in der Bildbearbeitung
und beim Drucken ist er zwar sehr gut, aber sonst...

Ich meine, der hat jede Datei *geöffnet* nachdem ich ihm
gesagt hatte, da sei ein Virus drauf. Und er hat die
Dateien nicht in einem Hexeditor oder ähnlichem geöffnet
sondern in seinen normalen Programmen.
Eigentlich könnte mir das zwar egal sein, aber man weiß ja
nicht, ob dieses Virus plattformübergreifend arbeitet.
Zudem ist die Neuformatierung des USB-Stick etwas das ich
mir gern erspare, denn ich bin da ziemlich schissig. Ich
nutze Gparted-Live und wenn man da mit der Maus abrutscht,
formatiert man statt des USB-Stick die Festplatte. Dieses
Risiko würde ich gern vermeiden.
[/postecke]
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Der Markt war nicht so gut, wir haben nur die Hälfte von
dem eingenommen, das wir sonst auf diesem Markt einnahmen.
Ursache können die weltweite Wirtschaftskrise (sogar an den
Supermarktkassen ist sie Thema) und die Sättigung des
Marktes mit den Dingen unseres Produktspektrums sein.
Letztgenannte ist sehr wahrscheinlich, da wir sehr viel
unserer Kunden sahen, die nichts kauften, was bedeutet, daß
das Publikum dasselbe gewesen ist und da wir keine
Verbrauchsgüter wie Brötchen oder klopapier herstellen,
waren diese Kunden schon versorgt.
Wir werden also, was diesen Markt angeht, zwei oder drei
Jahre pausieren.

Die Teile die wir verkauft haben, verkauften wir zu 90% an
neue Kunden, was positiv ist.
Natürlich könnte man überlegen, daß die alten Kunden nichts
gekauft haben, weil sie mit der Qualität der bei uns
gekauften Waren unzufrieden sind. Dem stehen jedoch die
Aussagen der alten Kunden entgegen. Ein anderer
Erklärungsansatz, den ich für wahrscheinlich halte, ist,
daß unsere Teile zu einfach von anderen nachgebaut werden
können, was die Sättigung des Marktes beschleunigt haben
würde. Für uns bedeutet das folglich, daß wir unser
Spektrum ausweiten müssen, wodurch die Teile teurer würden
und wir einen neuen, finanziell potenteren Kundenkreis
benötigen. Eigentlich ist es ja einfach. Wir wollen Geld
und müssen folglich dahin gehen, wo es Geld gibt, so wie
man zum Angeln dorthin geht, wo es Fische gibt. Wir sind
auf dem Wege dorthin, sowohl was die Erweiterung unseres
Angebotes als auch die Veränderung des Kundenkreises
angeht.

Erstmals hatten wir preislich eine Höhe erreicht, die von
auffallend vielen Kunden (in der aktuellen Krisensituation)
nicht mehr akzeptiert wurde, weswegen wir die Preise nach
unten korrigiert haben. Für uns ist das kein großer
Verlust, wenn man bedenkt, daß wir auf die ursprünglichen
Preise 8 bis 15 Euro aufschlugen und dann zwischen 2 und 3
Euro abzogen.

Vom Finanziellen abgesehen war der Markt ein Gewinn. In
Krisenzeiten lernt man schneller und wir haben neue Kunden
gewinnen können, haben Werbung für unsere Ausstellung
gemacht, haben das von uns erstmalig verwendete Material
ins Gespräch gebracht (wir haben also begonnen, den Kunden
zu sagen, wieso diese oder jenes Teil überproportional
teurer ist als sein Pendant aus anderem Material).

Finanziell gesehen war es eine Katastrophe und wenn wir den
Sprit und den anderen Kleinkram (Visitenkarten, Handzettel,
Verpflegung...) mitberechnen müßten, würden wir
wahrscheinlich sogar ein Minus eingefahren haben.

Als nächstes steht ein anderer Markt an, den wir allerdings
noch nicht kennen und danach ist dann die Ausstellung, die
uns finanziell hoffentlich retten wird.

Das Gute an einer Krise ist ihre katharsische Wirkung und
wenn wir zäher als die anderen sind, werden wir da sein und
die anderen werden weg sein. Und wo kauft der Kunde dann?
Na? Genau, bei uns. *muharhar* *singt* Der Pinky, der Pinky
und der Brain, Brain, Brain , Brain..*/singt*

Jetzt mal im ernst. Der Appell lautet: Gebt Geld aus,
haltet die Wirtschaft am laufen und den Geldfluß im Gange.
Denn wenn niemand kauft, bricht die Wirtaschaft zusammen
und dann nützt auch das Geld unterm Kopfkissen nichts, weil
es seinen Wert verliert.