/me

2008-10-16 06:26:25 (UTC)

Flashcookies

[postecke]
In reply to: keine Stiefel - der Kapitalismus ist am Ende
Message:

deine prägnante zusammenfassung am ende könnte durchaus
wörtlich eintreffen.

...schonmal im bösen internetz geäugt wegen schuhen und
socken?
ich bin sicher, seit dem ende von shellys sind die preise
für die restbestände zumindest in den
internetauktionshäusern durchs dach geschossen...
eventuell wären schuhe aus gold und öl eine alternative?
könnte günstiger kommen.
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Ich werde die Leute von NPS mal anmailen und sie fragen, ob
die mir ein einzelnes paar Stiefel schicken. NPS sind wzar
teuerer, dafür aber echte Wertarbeit.
[/postecke]


Gehört hatte ich davon, verlor die Sache aber wieder aus
den Augen. Gestern tauchte sie erneut auf: Flashcookies.

Flashcookies verhalten sich zu normalen Cookies wie eine
schwere Grippe zu einem Schnupfen. Man wird sie mit
normalen Mitteln nicht los, sondern muß zu Fuß in die
Eingeweide der Verzeichnisse wandern und sie dort löschen.,
zb. in [code] /home/username/.macromedia/[/code] und
[code]/home/username/.adobe/[/code]. Man beachte den .
(Punkt) vor macromedia und adobe.

Dateinnamen die mit mit einem Punkt beginnen,
heißen "versteckte Dateien" , diese kommen auf *Nixen ganz
normal vor, sind nicht ungewöhnlich. man bekommt sie aber,
weil sie ja versteckt sind, nur angezeigt, wenn man das
ausdrücklich verlangt. Ein gewöhnliches [code]ls[/code]
zeigt sie nicht an. Um sie angezeigt zu bekommen muß man
ein [code]ls -al[/code] absetzen.

Flashcookies sind heimtückisch, denn sie sind nicht nur
versteckt, es passen acuh mehr Daten hinein als in normale
Cookies und man kann sie eben nicht mit den Methoden, die
man üblicherweise anwendet um die Surfspuren zu tilgen,
entfernen. Zudem sind sie in der Regel unbegrenzt haltbar.

Youtube und diverse andere Websites setzen sie gern ein um
den Surfer auf seinem Weg durch das Internet zu verfolgen.

Da hilft nur, Flash entweder abzuschalten damit diese
Dinger gar nicht erst auf den Rechner gelangen, oder sie
regelmäßig per Hand zu löschen (oder sich ein kleines
Shellscript zu basteln, das diese Aufgabe übernimmt).