/me

2008-06-27 07:41:19 (UTC)

for I am root

Nachdem durch ich durch höhere Gewalt^H^H^H^H eigenes
Verschulden^H^H^H als erzieherische Maßnahme bei der
Installation eines zweiten OS mein /home des ersten OS'
erfolgreich gelöscht habe (ich löschte den Ordner, in den
ich /home gemounted hatte. Als /home noch gemounted war

rm -rf 103
- Nee, wird noch benutzt
su, paßwort,rm -rf 103
-Nee, wird noch benutzt
TU JETZT WAS ICH SAGE! ICH BIN ROOT!einself!!)

denke ich über Virtualisierung nach. Statt ein OS fest zu
installieren, könnte ich es doch virtualisieren und wie
ächte Männer so sind, spüre ich einen Widerwillen gegen
man-Pages, Wikis, Handbücher und so Weicheikram. Mir juckt
es in den Fingern, den "Virtualisierung (Hypervisor und
Werkzeuge)"-Button zu drücken. Ohja, Captain Evil on the
run.
Dann könnte sogar unser rollender Demokratieraubbauer mir
gleichgültig sein.
Der Typ, dessen LINUX-Kurs ich besuchte, geht nur per
virtuellem OS ins Internet. Und der hat, das muß ich zu
meiner Ehrenrettung mal sagen, LINUX lieben gelernt,
nachdem er mehrere Server zerschossen hatte und diese
wieder in Gang bringen mußte. Der Typ hat nämlich, ganz
Mann, auf der Grundlage fundierten Halbwissens und eines
umfehlbaren Gespürs für die inneren Funktionalität der
Software, einfach so an den Innereien des Betriebssystems
herumgeschraubt. Männer können das. Sie fühlen, was der
Computer braucht, sie verstehen hochkomplexe computerische
Abläufe intuitiv. Sie haben eine empathische Direktleitung
zur Seele der Maschine, die allerdings zuweilen Dinge tut,
die sie nicht tun dürfte. Deshalb muß man den WIllen des
Mammuts, des Computers brechen, ihn niederringen und
notfalls killen und danach neu installieren. Folglich habe
ich OS10.3 nicht kaputt gemacht, sondern an ihm ein Exempel
statuiert, aus dem OS10.3 hoffentlich lernen wird. ;-)