/me

2008-06-22 16:56:54 (UTC)

openSUSE11.0

Es ist allerdings anzumerken, daß ein gelöschtes /home sich
positiv auf die Lernkurve auswirkt.
Ich bin bei Sachen die der Rechner macht ungeduldig, ich
gehöre zu denen die unbedingt einen Fortschrittsbalken
brauchen weil ich, ohne Fortschrittsbalken, nicht
wahrnehme, daß der Rechner im Hintergrund werkelt.

deathmetal.at läuft, AMAROK ist seit OS11.0 (die
eingeweihten sagen nicht openSUSE11.0, sie sagen OS11 und
greifen sich in den Schritt) so laut, daß ich um meine
10,-Euro-Boxen fürchte, die Adressdatenbank ist vorhanden
und gefüllt, NINs GHOST ist als Desktophintergrund
eingerichtet, KMail ist eingerichtet, die Lesezeichen im
Backup waren zwar älter, aber das Wesentliche ist
vorhanden, ich kühle mich mit dem dritten Bier (das hatte
ich nötig, man zerschießt schließlich nicht jeden Tag /home
aufgrund abgründiger Dummheit und Ungeduld).

Fazit: Wenn man Backups hat, ist das Computerisieren ein
Kindergeburtstag. Nur schöner und ohne nervige Kinder.

OS11 *grunz* installierte sich in weniger als 20 Minuten.
Updates sind spürbar schneller, die empfohlenen
Repositorien werden mitgeliefert, Drucker und Sound wurden
selbsttätig erkannt. Nur die Monitoreinstellungen mußten
korrigiert werden und für SAX gibt es noch immer keinen
Ersatz. Und auch der Networkmanager taucht noch immer auf.
Ich kenne nichtmal aus den Mailingslisten jemanden, der den
für gut oder auch nur sinnvoll befindet. Wenn die
Linuxcommunity einen brauchbaren Ersatz für den XServer
findet...und ATI soll brauchbare Treiber für die
Graphikkarten basteln.

Eines stimmte mich nachdenklich, nein, entsetzte mich, OS11
schlägt per default(!) vor, das Paßwort des Users als
Paßwort für root zu verwenden, und es schlägt per default
den automatischen Login vor. Man kann ja mit Microsoft
kooperieren, aber muß man deren Fehler nachmachen?

Irgendwer sagte über DEBIAN, es könne von einem Huhn
installiert werden, wenn man genügend Körner auf die
ENTER-Taste lege. Wenn die Susehacker so weiter machen,
kann man bei OS11.1 (Ende des Jahres) dasselbe über Suse
sagen.