/me

2008-05-13 17:49:32 (UTC)

Erster Entwurf gedruckt

Da versuche ich ein .pdf (8,7MB) als Anhang einer E-Mail
zu verschicken und der Server meldet mir "Nachricht nicht
akzeptiert" Grund "Timeout". Die ham doch den Arsch offen,
was kann ich denn für deren timeout?!

Ich wollte das Dokument verschicken, weil mein Copyshop
Probleme mit meinem USB-Stick hat. Der hat eine Kapazität
von 2GB, und ich habe ihn in zwei Partitionen geteilt,
wegen der Ordnung und weil ich testen wollte, ob das
überhaupt geht. ABER! Windows scheint mit partitionierten
USB-Sticks nicht klar zu kommen, es zeigt immer nur 1
Partition an, das Dokumnet liegt aber auf der zweiten
Partition. Ja leck mich doch am Arsch.

Ok, eigentlich wollte ich sowieso nur noch mit CDs zum
Copyshop gehen, weil die dort den USB-Stick nämlich
einfach so *ohne umount* ("Sicher entfernen" unter
Windows) aus dem Rechner herausreißen und mir dadurch
schonmal Daten verloren gingen. Außerdem hatte ich mir bei
denen mal einen (Windows-)Virus eingefangen. Doch diesmal
dachte ich, für ein 3-seitiges .pdf verbrätste nicht
gleich 'ne CD, 's'sind eh nur noch zwei da. Und was
is`Scheiße isses. Wenn man nicht alles selber macht.

Naja, der erste Testdruck des Leporellos ist fertig und
das Ding ist viel größer als es am Bildschirm aussah. Ist
ja klar, die Dinge wirken anders, wenn man sie in Händen
hält und es muß ja nicht morgen fertig sein.

Für den Katalog habe ich ein paar Schriftaufpeppungen
gebastelt, Inkscape bietet da ja Möglichekeiten en masse.
Ein Bild sieht aus wie die Farbeblinheitskärtchen beim
Augenarzt und leider ist es genau dieses Bild, welches
meiner Gefährtin gefällt.

-Oh! Das ist aber schön!
Naja, das sollte Dir nur zeigen, daß man das auch bunt
machen kann. Für Sehschwache ist das aber nichts, die
können es nämlich nicht lesen.

Und dann kam die Erwiderung, bei der ich hätte platzen
können:
-Ist doch egal, soviele sind das doch eh nicht.

So, Freunde, Mitleser, Elendstouristen. Genau das will ich
nicht, das lehne ich ab. Ich liebe Barrierefreiheit, ich
bin derjenige, der Links und Bilder mit Metatags (oder wie
diesen gelben Rechtecke heißen, die man sieht, wenn man
den Mauszeiger über ein Bild bewegt) versieht. Ich liebe
Metatags, weil diese von Suchmaschinen erkannt werden
können, weil Behinderte sich die Texte dieser Tags
vorlesen lassen können und ich werde nichtg dulden, daß
Behinderte diskriminiert werden. Und außerdem ist es mir
wurscht, ob der Hunderteuroschein aus der Tasche eines
Behinderten kommt oder nicht. Hundert Euro sind hundert
Euro. Punkt.
Genauso ist es mit Katalogen. Unsere Zielgruppe ist älter
und deshalb sieht sie schlecht, weswegen die Texte
möglichst kontrastreich sein sollen. Und wenn es nur nach
mir ginge, wäre außer den Bildern sowieso alles in edelem
schwarz-weiß gehalten. Jedoch muß ich, des hausfriedens,
der Künstlerseele und ders weiblichen Blickes wegen, hier
leider Kompromisse eingehen. *seufzt*