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2008-04-11 14:04:56 (UTC)

Linuxgraphikkartentreiberdilemma

Die Installation von (proprietären/freien)
Graphikkartentreibern unter Linux ist eine delikate
Angelegenheit. Schon das Auffinden des passenden Treibers
nötigt Respekt ab. Warum? Nun, ich benutze ein Motherboard
mit der Bezeichung blahlbak-XY-1234-blahbla, auf diesem
ist eine Graphikkarte mit dem Namen
soundos-3698-blah-foo-bar verbaut die den Chipsatz mit der
Bezeichnung kryptischer-name-12345-blah nutzt. So, und
jetzt muß man den passenden Treiber finden, der heißt aber
nicht so wie die Graphikkarte, denn das wäre zu einfach.
Er heißt soundso und ist für die R500-Architektur und
höher ausgelegt. Die Bezeichnung R500 taucht aber in der
Bezeichnung der Graphikkarte nirgends auf.
Überhaupt ist alles was mit Graphiktreibern unter Linux zu
tun hat übermäßig kompliziert, denn es gibt Xorg, X, X11,
Radeon, MESA und fglrx und schlag-mich-tot. Ich halte es
für möglich und wahscheinlich, daß X, Xorg, X11 drei
BEzeichnungen für ein und dasselbe sind, den X-Servger
nämlich, der den Monitor bunt macht. Aber sicher bin ich
nicht. Ob ein Unzterschied zwischen Radeon, MESA und fglrx
existiert, worin der liegt und welcher der Treiber zu
meiner FGraphikkartte paßt, weiß ich auch nicht. Ich
verstehe es einfach nicht, es sind zuviele Namen und
Bezeichnungen, dabeim will ich nur einen Trteiber für
meine Graphikkarte. ABer ich verstehe ja schon den
Unztershcied zwischen Compiz und Beryl nicht, weil die
beiden Projekte einst eines waren, sich dann spalteten um
später wieder zu verschmelzen. Oder auch nicht.
Scheißegal. Jedenfalls will ich nur einen
Graphikkartentreiber installieren und muß deshalb folgende
Dinge kenne und unterschioeden können: Xorg, X, X11,
Radeon, MESA, fglrx, Beryll, Compiz, R500 (und höher) und
natürlich all die BEzeichnungen für AMDsGraphikkarten, die
wohl doch irgendwie von ATI sind, oder AMD und ATI sind
dieselbe Firma.
Und wenn ich mich dann für einen Treiber entschieden habe,
sagen wir, ich nehme den proprietären, kann ich den
entweder über YAST isntallieren oder über die Kosnole,
indem ich das Installationsskript des Treibers aufrufe.
Eine der beiden Methoden funktioniert besser, was
bedeutet, wenn ich die falsche verwende, obwohl beide
funktionieren, läuft der Treiber nicht rund. Ich kann aber
auch den proprietären Treiber aus den Suse-Repositorien
verwenden oder ich nehme einen der freien Treiber, aber
welchen? Nach erfolgter Installation hoffe ich dann
inständig, daß SaX2 mir keinen Strich durch die Rechnung
macht und daß'ich mir die X.org-Konfigurationsdatei nicht
zerschossen habe, was ich aber erst feststellen kann,
nachdem ich den XServer gestoppt und wieder gestartet
habe.

Von Graphikkartentribern einmal abgesehen, die man
eigentlich nur für graphisch aufwendige SPiele und
überflüssige Desktopeffekte braucht, habe ich meinen
Rechner sehr gern, ja, Männer können emotionale
Beziehungen zu ihren Rechnern eingehen, denn ein Rechner
mault nicht, er kennt nur Rechts und Links, nicht aber
Rechts und "das andere Rechts". Oh! und er mault nicht, er
schnarcht nicht und man kann ihn einfach ausschalten, wenn
man das will.