/me

2008-04-11 07:53:46 (UTC)

verhungernde HARTZ-IV-Empfänger

Wenn ich den Artikel bei Telepolis lese, wird mir ganz
anders
(http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27696/1.html).
Jede Gesellschaft, jede Gruppe, braucht halt jemanden, der
das Arschloch ist.

Ich warte weiterhin auf diesen dünnen, schmalen
Briefumschlag.

Gestern schafften wir es nach -zig Monaten, endlich die
Kopie des Gewerbescheines meiner Gefährtin abzuholen. Wir
stellten dabei fest, daß wir beide an Antriebsschwäche
kranken. Unterschiede bestehen allerdings. So ist meine
Wohnung schmutzig aber halbwegs aufgeräumt, die meiner
Gefährin hingegen unaufgeräumt aber weniger schmutzig. Da
ist es besser, getrennte Wohungen zu haben, denn im
Zweifel würden sich nicht die guten sondern die schlechten
Punkte summieren, zu einer unaufgeräumten *und schmutzigen
Wohnung.
Da meiner Gefährtin Wohnung unaufgeräumt und sauber ist,
putzt sie vermutlich um die am Boden liegenden Klamotten
und den überalle herumliegenden Kram herum. Ich stelle mir
das sehr anstrengend vor.

Bei mir lohnt es sich aber auch nicht, den Putzlappen zu
schwingen. Erstens ziehe ich so oder so bald aus, entweder
weil die ARGE mich dazu zwingt oder weil ich, gemäß der
Absprache mit meinem Vermieter, für die Dauer der
Renovierung ein anderes Quartier beziehe. Außerdem habe
ich eine kotzende Katze und der Bodenbelag ist
stellenweise so dünn, daß die Plastikfädchen
durchschimemrn, an denen die Teppichfasern einst
festgemacht waren. Und es war viel Arbeit, die Tapete in
diesem speziellen Nikotinbeige zu tünchen. Da macht ein
Nichtraucher sich gar keinen Begriff von ;-) Die Ecken und
Kanten, an denen die WÄnde zusammenstoßen, sind
bemerkenswerter Weise weiß geblieben. Wäre mal eine Frage
an Kopfball oder die Sendung mit der Maus.