/me

2008-04-01 10:13:02 (UTC)

Torvalds + Flash

Nerds haben Humor, wie ein Fehlerbericht von Linus
Torvalds (das ist der Typ der Linux erfunden hat) zeigt:
https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=439858

[zitat]
Opened by Linus Torvalds on 2008-03-31 15:37 EST

Description of problem:
youtube no workee - fedora 9 not usable for wife
(...)
Expected results:
Rick Astley in all his glory! (...) Just to test that this
isn't just a anti-rick-roll security feature, I also
tested some other videos, but let's face it - we do need
Rick for the "Full Internet Experience".

Additional info:
This is "high" priority because the wife will kill me if
she doesn't have her
videos. And the adobe player won't install on current
rawhide due to some
library issues.
[/zitat]

Flash ist unter *NIXen eigentlich unproblematisch, wenn
man den proprietären Kram (Player/Plugin) von Adobe
installiert hat. Was nichts an der Gefährlichkeit von
Flash ändert. Insbesondere für Windows.
Es gibt Ansätze, einen freien Flashplayer/Plugin zu bauen,
zum einen ist das Swfcodec und zum anderen dieses
GNU-Dings, dessen Name mir gerade nicht einfällt. Fest
steht, Flash ist böse und nützt nur dem Anbieter des
Videos, weil der nämlich als Einziger legal bestimmen
kann, was der User mit diesem Filmchen anstellen kann.
Zudem ist Flash ja meist mit Javascript verknüpft, statt
als .flv zum *herunterladen* auf der Website angeboten zu
werden. Javascript wiederum kann sonstwas mit dem Rechner
des Users anstellen. Würdest Du einem Wildfremden
gestatten, auf Deinem Rechner kleine Programme
auszuführen, über deren Natur Du nichts weißt? Warum
gestattest Du es dann einer Website?
Demnächst soll es möglich sein, DRM (Digitales
RechteManagemen) in Flash einzubauen. Damit kann die
Website Dir vorschreiben, was Du auf Deinem eigenen
Rechner machen darfst. Würdest Du Dir von einem
Wildfremden vorschreiben lassen, was Du in Deiner
gekauften Wohnung tun und lassen darfst? DRM kann dem User
alles vorschreiben, wann, wo, wie oft, zu welcher Zeit,
mit welchem Abspielgerät, ... er eine Datei öffnen
darf/schließen/nutzen darf. Über Javascript kann der
Anbieter die Festplatte des Users auslesen, löschen,
formatieren, Dateien manipulieren, Programme starten und
beenden, Programme installieren und löschen und verändern.
Javascript ist *das* Einfallstor für Schadsoftware.

*BSD allerdings scheint dagegen gefeit zu sein, denn für
*BSD gibt es kein lauffähiges Flash *evilgrin*.



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