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2007-12-22 17:53:04 (UTC)

kein blut

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NFD - „No Love Lost”
Rotwein
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seltsamerweise, wenn ich das geld dafür habe, kaufe ich
die dicken linuxbücher nicht. ich stehe davor und finde
sachen an ihnen auszusetzen. habe ich die knete nicht,
gibt es für mich nichts schöneres als endlich über die
nötigen monetären mittel zu verfügen um die bücher kaufen
zu können.
will, wer nichts hat, alles haben? und der, der vieles
haben kann, nichts?

mein brunder rief heute an und fragte im laufe des
gespräches nach der nummer des lieferschiens des päckchens
das ich unserer mutter geschickt habe. unser vater läufgt
nämlich amok, weil er auf das päckchen wartet und dieses
bis heute nicht eintraf. ich schickte es mittels Hermes,
und die brauchen in der regel einen tag länger als die
post.
ich fragte ihn, warum unser vater nicht mich anruft, wenn
er das wissen will und mein bruder sagte, daß ich,
angesichts der stimmung unseres vaters, „bestimmt nicht
mit ihm sprechen” wolle. ich staune jedesmal, wie gut
irgendwelche menschen in meinen kopf gucken können.

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THE EXPLOITED - „Twenty Five Years Of Anarchie And Chaos
(Best of)”
mehr Rotwein
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darin liegt ein altes muster. schon immer haben alle
gekuscht wenn „er” schlechter stimmung war, was er oft
war. manche strukturen leben solange wie die person, durch
die sie geschaffen wurden. egal. was geht es mich an. soll
ich mich mit 35 (?) noch darüber aufregen?

ich habe statt der bücher den film „Brasil” gekauft. wenn
man den gesehen hat, weiß man, wo die Wachowski-Brüder,
außer bei „Dark City”, für den Film „Matrix” noch geklaut
haben.

von all dem abgesehen schreit meine haut noch immer. meine
gefährtin wollte jedoch nicht. interessanterweise ist sie,
wenn sie betrunken ist, eher geneigt, zuweilen geht der
initiale impuls dann sogar von ihr aus, die klinge in
meine haut zu senken. es gibt keine innigere intimität als
bloodplay.
das geht über das sexuelle hinaus. wenn ich eine faible
für seltsame klamotten, golden showers, gar scatplay hätte
wäre das kein problem. aber beim bloodplay schreckt sie
zurück. doch das bedürfnis ist absolut. es gibt da keine
teilweise stillung, da gibt ers nur stillung oder
verzweifeln. wenn sie die klinge tief genug durch die haut
zieht, oder ich wenigstens den eindruck von tiefe habe,
vernebeln meine sinne. das ist das fallen lassen, wie es
als höchstes in einer beziehung beschrieben wird.
vertrauen, einssein. da ist keine welt mehr, da sind nur
noch wir. das ist wie zu fliegen, atemberaubende freiheit.
der raum zwischen den sternen ist das einzige, daß danach
noch kommen kann. das ist die erweiterung des bewußtseins,
das einbeziehen des anderen in das eigene ich. wenn es
nicht so lächerlich wäre, würde ich was mit „kosmischer
einheit” schreiben. bloodplay ist, als würde das innerste
der seele gestreichelt werden, es ist unschuld,
geborgenheit, verschmelzen.


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