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2007-11-26 07:33:55 (UTC)

schlampigkeit

guten morgen, welt.

weil der eigentümer des hauses wechselte, kommt in dieser
woche eine abgesandter des neuen eigentümers zu besuch, um
die wohnungen „in Augenschein” zu nehmen. meine wohnung
sieht aus wie eine junggesellenwohnung. da wartet noch
viel arbeit.

der katalog ist natürlich nicht fertig. meine gefährtin
sagte, sie werde sich am freitag an die texte setzen. was
sie nicht tat. sowas macht mich sauer. gut, sie hatte
kopfschmerzen. am freitag. am samstag auch. am sonntag
jedoch zog sie es vor, mit nachbars hund gassi zu gehen.
da könnte ich platzen. außerdem verliere ich die freude
daran. wenn andere eine sache als so unwichtig erachten,
daß sie sie schleifen lassen, wieso sollte ich mich dann
reinhängen? ich komme mir wie ein idiot vor, weil ich mich
für etwas engagiert habe, daß dieses engagement offenbar
nicht wert war. ich würde gern „Mach doch Deinen Scheiß
allein!” sagen. leider geht das in diesem falle nicht bzw.
wäre es unklug, die sache scheitern zu lassen. immerhin
geht es um werbung, und ohne werbung kein verkauf, ohne
verkauf kein geld, ohne geld keine zukunft. ich dränge auf
die bilder, ich dränge darauf, die bilder auf meinen
rechner zu packen, ich bearbeite die bilder, mach mir
gedanken um wasserzeichen, schneide sie, korrigiere die
farben, sortiere sie, baue stempel, baue das ganze in
A4-seiten ein, arrangiere es, baue 3 entwürfe, bastele an
lizenzen, baue am artwork, entwerfe und kreiere das logo,
baue briefköpfe, installiere sonstwas für software, setze
mich mit tabellenkalkulation und datenbankerzeugung
auseinander, erfasse die kiundenandressen, baue flyer und
visitenkarten, laß’ das alles drucken und am ende höre ich
ein „Dann muß es eben warten.” als ob es unwichtig wäre.
ich fühle mich dann verarscht, weil ich der depp bin, der
sich sich reinhängt, weil er dran glaubt. dann soll man
mir doch zu beginn sagen, daß das alles nicht wichtig ist.
dann engagiere ich mich nicht und die sache ist erledigt.
oder man soll es mich allein machen lassen.

sicher, es gibt immer gründe, irgendwas nicht zu tun. an
gründen mangelt es nie. seien es aufgeschobene prüfungen,
kranke haustiere, fremde haustiere, kopfschmerzen oder das
wetter.


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