/me

2007-06-06 05:03:29 (UTC)

anwalt? anwalt!

ich habe soeben einen widerspruch gegen das beenden meiner
maßnahme formuliert, den ich vielleicht an den
rententräger abschicke. ja, das wirkt seltsam, doch Würde
muß man sich leisten können. ich neige dazu, das ganze als
bürokratischen akt zu betrachten und nicht als ausdruck
des versuchs, in die arme einer behörde zurückzuflüchten.

möglicheriweise bietet das vorteile. ich könnte erneut
eine $Bildung zum Fachinformatiker bantragen, die lehnen
ab und die sache landet vor dem sozialgericht.
ich weiß es doch auch nicht.
eine andere überlegung war, den zuständigen
arbeitsminister anzuschreiben und ihn zu fragen, welches
vorgehen hier angemessen und sinnvoll sei.

wenn ich jemandem von den problemen erzähle, besteht die
reaktion meines gegenübers aus hilflosigkeit. die sache
sei kompliziert, die welt sei schlecht und die behörden
machen mit einem was sie wollen. nur bringt mich das nicht
voran. mir fehlt jemand, der sich mit sowas auskennt, der
die rechtslage kennt, der weiß, welche schritte zu
unternehmen sind. ich halte eine zukunft als
Fachinformatiker noch immer für möglich. daraus folgt, daß
ich eine rechtsberatung benötige. „die welt” funktioniert
wohl doch anders, als ich glaubte. sie dreht sich nur,
wenn man sie dazu zwingt. behörden reagieren besser auf
aversive reize. deswegen arbeite ich so gern an den
übersetzungen für [organisation], denn dort sind leute,
die den job freiwillig machen, die einem anderen antrieb
folgen.

ich denke zuweilen, die probleme resultieren aus dem
umstand, daß ich nicht schicksalsergeben bin, daß ich
nicht sage, ich ergebe mich dem, was behörden sagen,
sondern nutze behörden als helfer um das ziel zu
erreichen, welches mir vorschwebt.

in der guten, alten steinzeit muß es einfacher gewesen
sein. da hat man dem anderen die keule einfach solange auf
den kopf gehauen, bis der einsah, daß er unrecht hat.
heute verstecken die anderen sich hinter vorschriften und
deuten formuliereungen aus und man sitzt auf der anderen
seite des schreibtischs und kann nichts tun, weil einem
das wissen fehlt. wissen ist macht.