/me

2007-03-26 10:19:06 (UTC)

woran es mangelt

und plötzlich fühle ich mich wie der aussatz der
gesellschaft. weil ich keinen job habe. doch ich habe ein
interview „in der pipeline” und habe mehrere bewerbungen
draußen, von denen drei wichtig sind. und wir haben die
idee der existenzgründung neu aufgewärmt. mit einem
realistischeren plan, mit zu unternehmenden schritten.
trotzdem fühle ich mich scheiße. wieso?

bin ich unausgeschlafen, müde? schlägt mir das auf die
stimmung?

es scheint eine soziale abwärtsspirale zu geben. einmal
psycho, immer psycho. therapie - arbeitslos -
ein-euro-jobs. und du kommst da kaum raus, weil es
behörden gibt die nach festgelegten plänen dir „gutes”
tun *müssen*.

doch das größte hemmnis ist man immer selbst, sind die
grenzen im kopf, ist der mangel an vorstellungskraft und
die erziehung zur demütigkeit. fest steht, ich muß mich
den behörden nicht unterordnen, ich kann das tun, von dem
ich glaube, das es das richtige ist. wenn ich eine
vorstellung davon zu entwickeln im stande bin.

ich sehe was bei anderen schlecht läuft, leider sehe ich
das bei mir nicht in dieser klarheit.

was den katalog betrifft, hatte ich recht. es gibt ihn
nicht und meine gefährtin hat nichts mehr unternommen, ihn
fertigzustellen.
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PLAN TO ATTAIN WORLD DOMINATION
verkaufskram herstellen, photographieren, in einen katalog
packen, katalog möglichen interessenten geben, anrufe
abwarten, bestellungen anfertigen.
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den behördenkram lassen wir jetzt mal außen vor. als
anfang finde ich den obigen plan geeignet. aus dem
stadium, die sachen auf märkten zu verkaufen sind wir,
respektive meine gefährtin, herausgewachsen. die qualität
paßt nicht mehr zwischen blumentopfmännchen und
laubsägearbeiten. ich könnte mir presisgestaltungen
zwischen 80 und 200 euro durcvhaus vorstellen. pro stück.
was hier wiederum fehlt, sind die vorstellungskraft und
das selbstwertgefühl; sich zuzutrauen, daß die sachen
tatsächlich einen solchen wert darstellen. ich weiß das,
weil ich es an meiner gefährtin sehe. mir gegenüber wäre
ich ja wieder blind. mir mangelt es allerdings am mut,
meine gefährtin in dieser richtung zu drängen, mich mit
ihr zustreiten, weiel ich es ausübern von zwang empfände.