/me

2007-03-19 09:10:18 (UTC)

schwarz=weiß?

ob zeitarbeit etwas für mich wäre? keine engen bindungen,
chance auf übernahme, unter umständen treffe ich nette
menschen.
im ernst, ich sehe keine andere möglichkeit. davon
abgesehen benötige ich dringend etwas aufbauendes weil
etwas mit meinem empfinden nicht stimmt. ich habe fühle
mich immer schuldig, immer in der pflicht, immer
ungenügend und, natürlich, immer allein (-gelassen). bei
objektiver betrachtung lügt mein gefühl, weswegen ich es
gern abschalten können möchte.

was mir beim schreiben von bewerbungen zu schaffen macht
ist das empfinden, daß „die” mich sowieso nicht annehmen,
weil ich zu wenig kann, sprich, ungenügend bin. und
natürlich geht mir alles viel zu langsam. die bewerbungen,
die ich vergangene woche abgeschickt habe, sind bislang
(montag, 9:45h) unbeantwortet, die webseites der firmen,
die perfekte bewerbungen verlangen, sind fehlerhaft und
veraltet, lassen einen ssh-zugang vermissen und die
angestellten, mit denen ich telephonierte, machten andere
aussagen zum bewerbungsverfahren als die chefs nämlicher
firmen. das verwirrt mich.
deren selbstdarstellung protzt mit buzzwords wie
„on-site-support” und mit superlativen, was sage ich, mit
superlativsten, doch unter der oberfläche befinden sie
sich im mittelalter. natürlich muß ich mich dann dort
nicht bewerben, wenn allerdings das arbeitsamt einen
„Vermittlungsvorschlag” verschickt, ist das kein
vorschlag sondern eine sanktionsbelehrung. auch das ist
widersprüchlich. IMHO liegt die natur eines vorschlages in
seiner diskussionfähigkeit. die hier aber fehlt. ergo ist
es kein vorschlag. ergo muß der alimetierte sich auch bei
firmen bewerben, bei denen er sich, wenn er wählen könnte,
nicht bewürbe. soll heißen, als arbeitgeber würde ich
diese fimren nicht nach leiharbeitern fragen, weil diese
firmen unseriös wirken und ich zweifel an deren
zuverlässigkeit hätte.