/me

2007-03-18 12:49:40 (UTC)

bloodplay, gegenseitig

haderte ich gesterrn noch mit der abwesenheit
meines/unseres sexuallebens, änderte sich die situation am
abend erheblich. bereits amnachmittag beschlich mich so
eine vorfreude und ich desinfizierte die klinge.

g = gefährtin
i = ich
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g: „Willst Du mich schneiden?”
i: „Wenn Du geschnitten werden möchtest, muß das von Dir
ausgehen, nicht von mir. Dann mußt Du das auch so sagen.”
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danach schwelgten wir im fleisch des anderen. meine
gefährtin fühlt sich nach, ich glaube 10 jahren,
vielleicht sogar noch besser als zu der zeit, da wir uns
kennenlernten. ich hätte in sie hineinkriechen mögen. der
anblick ihres blutes erregte mich das mir beinahe
schwindelig wurde, das gefühl ihrer narben unter meinen
fingern, das küssen ihrer wunden... so nah waren wir uns
noch nie. auch wenn es kitschig klingt: wir waren beinahe
eins.

es war keine de Sadesche ausschweifung, kein sexueller
exzess, sondern innigkeit, intimität, nähe, vertrauen, das
übergeben der eigenen intaktheit in die hände des anderen.