/me

2007-01-17 13:43:42 (UTC)

seuche

oft habe ich ein empfinden von sinnlosigkeit, das mich wie
ein nebel
einhüllt. ein paar stunden später habe ich das gefühl, als
sei alles leicht
und positiv und als werde alles bald besser.
es ist wechselhaft und je nachdem, welcher stimmung ich
unterliege, bin ich
in der lage etwas zu lernen, lies, mich aufzuraffen, oder
nicht. und es zu
verstehen, oder es nicht zu verstehen, selbst wenn ich
mich zwinge, meine
nase in die ausdrucke zu stecken. dann geht da nichts
rein. dann könnte ich
nichtmal 1 und 1 addieren, weil mein hirn die
zusammenarbeit verweigert.
kann das hirn gegen den willen seines besitzers arbeiten?
geht das? und wie
geht das weg?
damals, als ich dei sehne an meinem finger durchtrennt
hatte, verweigerte
der die zusammenarbeit. mir kommt das hier ähnlich vor.

gut möglich, daß das angst ist. was, wenn ich die sachen
verstehe und dann,
im entscheidenden moment, ich auf das wissen nicht
zugreifen kann? wenn ich
damit diese letzte chance vertue? angst ist eine seuche.

ich habe den vorsatz, in dem laden, der mir meinen rechner
verkauft hat,
nachzufragen, ob ich dort mitarbeiten kann, um praktische
erfahrungen in
der hardwarekonfiguration zu sammeln. eigentlich ist es
einfach. ich rufe
dort an, frage nach, die antworten und das wars dann.