/me

2005-11-18 08:02:10 (UTC)

erinnerungswürdig gut

guten morgen, welt.

vorgestern betrank ich mich und nahm TAVOR, wachte gestern
mit einer fiesen verspannung und noch fieseren
kopfschmerzen auf. diese pulsierenden, aus denen sich gern
ein migräneanfall entwickelt. also nahm ich ein 400er
IBUPROFEN und trank o-saft, was den kater zuverlässig
niederrang. dann nahm ich TAVOR, später nahm ich mehr TAVOR
und 50 mg DOXEPIN, und später noch ein wenig TAVOR. am
nachmittag ging ich dann zu den karnickeln um sie zu
füttern ect. '(ich gehe zweimal täglich zu ihnen) das
fleisch zeigte sich von den medikamenten wenig
beeindruckt, meine reflexe waren verlangsamt und mein gang
war etwas unsicher. am abend dann schnitt ich mich. als ich
zu bett ging fühlte ich müdigkeit. ich hatte schon fast
vergessen wie die sich anfühlt.

ich versuchte mich in meditation und enstpannung und konnte
zum Kleinen kontakt aufnehmen. er ist traurig gewesen. so
wie ich manchmal traurig bin wenn ich auf die reise gehen
will. er hat ein hübsches gesicht, blondes haar und mit
seinen augen stimmt irgendwas nicht. irgendwie sieht die
haut um sie herum angegriffen aus, rot oder schwarz und er
sagte immer "Ich wars nicht. Ich bin nicht schuld". in dem
moment öffnete ich aber die augen, denn die stimme erschien
mir zu realistisch. *rises eyebrow*
dann schloß ich die augen wieder und sah den Kleinen wieder
in der dunkelheit sitzen und es war, als ob diese
dunkelheit etwas klammes, kaltes, körperliches hätte und
ihn festhielte und er sagte wieder "Ich wars nicht, ich bin
nicht schuld". dann klapperte die wohnungstür wegen des
starken windes heute nacht und ich stand auf um ein stück
küchenrollenpapier zwischen tür und türrahmen zu klemmen
und verlor dadurch den kontakt zum Kleinen.

kurz vor 6:00h heute morgen wurde ich wach und ich habe so
gut geschlafen wie seit jahren nicht. ich fühlte mich wohl
und mir war noch warm vom bett. dann quengelte meine katze
weil sie gefüttert werden wollte und ich hätte sie töten
können, den körper solange gegen wände und ecken schlagen
bis er blutig zerbricht um ihren kopf endlich herumzudrehen
bis sie ihren eigenen rücken sehen könnte und dann das
genick brechen.
trotzdem dauerte es bestimmt 15 minuten bis meine gedanken
wieder amok liefen und mich terrorisierten und ich mich so
gehetzt und schuldig und minderwertig fühlte wie an jedem
anderen tag.

alles in allem haben die schnitte und der
medikamentenmißbrauch sich gelohnt. gäbe es die sicherheit,
daß ich nach jedem schneiden diese ruhe verspüren würde,
ich würde mein fleisch malträtieren bis die oberfläche eine
einzige narbe ist.