/me

2005-04-11 15:36:17 (UTC)

geiziger, vorverurteilender rententräger

ihr lieben (und andere) leser.
morgen kann ich beinahe ausschlafen. da meine finanzen
darniederliegen, rief ich vergangene woche meinen
rententrägersachbearbeiter an und der versprach mir, er
werde geld überweisen, denn a) sei es ja unmenschlich, mich
bis zum monatsende ohne geld dastehen zu lassen und b)
fällt mir gerade nicht ein. jedenfalls hat der knilch das
geld, welches von der rückerstattung an die ARGE
übrigblieb, auf mein konto überwiesen. satte
einhundertsiebenundzwanzig euro (127?). die fahrkarte
kostet etwa 200 euro. miete etwa 320 euro.
nunja. deshalb wäre heute mein vorläufig letzter tag in der
reha gewesen (bis zu dem tag, an welchem ich das
übergangsgeld auf dem konto habe), denn meine fahrkarte
hatte heute den letzten tag gültigkeit. da ich jedoch eine
selbstpersönliche sozialpädagogin an meiner seite habe (und
eine psychosoziale mitarbeiterin und
weiß-der-teufel-was-noch) habe ich meine sozialpädagogische
mit meinem rententräger telephonieren lassen. jetzt bin ich
im besitz von 5 weiteren telephonnummern meines
rententrägers. meine sozialdings hat mit denen
ausgehandelt, daß ich morgen früh zu denen gehen kann und
die das geld für die fahrkarte irgendwo hinterlegen, sodaß
ich also zuerst meinen rententräger aufsuche (ich habe
schon knieschützer an meine hose genähnt, damit die hose
vom dankbar-auf-den-knien-rutschen keinen schaden nimmt,
denn der weg ist weit ;-)), mir das fahrgeld abhole,
schnurstracks zum bahnhof eile, eine fahrkarte kaufe und
dann standepede zur reha fahre. (also eher standezuge oder
so).
mehr geld, beispielsweise um lebensmittel zu kaufen weil
ich ab und an ganz gern mal was esse, gibt es nicht. die
begründung besteht in der vermutung das, wenn die einmal
einen vorschuß gewähren, dieses vorschußgeld dann am
monatsende fehlen könnte und die dann deshalb wiederum
einen vorschuß zahlen müßten. ich bin also nicht ich,
sodern einer wie jeder andere antragsteller und von
atragstellern weiß man doch einfach, daß die jeden monat
angeschissen kommen um wegen eines vorschusses zu betteln.
BLÖDE FLACHWICHSER!
weil der rententräger erst um 8:00h seine füllhorn über
mich ausschüttet, kann ich bis 6:30 h schlafen, statt wie
sonst üblich bis 5:25 h.
meine selbstpersönliche merkte noch an, daß mein
rententräger ?die dinge sehr bürokratisch" handhabt.
ich bin froh, nicht der einzige zu sein, der diesen
eindruck hat.
eine neue, sprich *funktionstüchtige* tastatur brauche ich
noch. eine, auf der die buchstaben ?n? und ?s? normal
funktionieren.
nachdem das LINUX nun endlich voll funktionstüchtig ist,
habe ich allerlei spielereien installiert. einen
mondphasenanzeiger zet be. und spiele. *nickt* mein
lieblingsspiel heißt BREAKOUT. das ist das mit dem brett,
dem ball und den steinen, die man mittel ball abschießen
muß.

diese reha scheint mir nützlicher und lehrreicher als die
klinikaufenthalkte zu sein. ich merke, welche macken ?echt?
und welche ?angelernt? sind. ich weiß jetzt, daß ich so
frickeleien (seiten einrichten, formularfelder einrichten
etc) nicht mag, weil ich probleme mit autoritäten habe.
(das mußt du nicht verstehen)
gefä hrlich wird es, wenn jemand mir im weg steht. wenn die
türen geschlossen sind. den aufzug meide ich sowieso.
ich müßte das alles mal aufschreiben. mir wurde bewußt, daß
die seöbstperönlichen dort mich nicht als psycho sehen,
sondern daß die mir praktisch helfe _wollen_, daß die also
nicht versuchen, mir in meine autonomie hineinzureden,
sondern daß sie mir helfen, indem sie beispielsweise
rententrägeranrufe für mich führen. ich habe tatsächlich
den eidnrcuk, daß sie helfen, weil sie ihren job gern
machen und nicht, weil sie aus irgendeinem grund
sozialarbeiter oder sowas sind. die selbstpersönlichen dort
wirken authentisch.

die neue tastatur muß auch größere tasten haben. meine
finger sind zu dick für diese winztasten. vermutlich ist
das eine japanische tastatur. die japaner machen ja alles
so klein.