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2005-03-03 17:04:30 (UTC)

by demons be driven

PANTERA, "Vulgar display of power"

man kann mit fug und recht behaupten, daß die vielen stunden
in gesellschaft der klienten an meiner neuen "schule" mich
tierisch schlauchen. ich bin gereizt, sprich G!E!R!E!I!Z!T.
und als ich wegen büromaterials ins lager wollte und dreimal
hin-und hergeschickt wurde, weil der lagertyp nicht da war
und auch sonst niemand sich zuständig fühlte, konnte ich
eine für den stellvertretenden zuständigen brenzlige
situation gerade noch beenden, indem ich den raum verließ.
ich hätte ihm die zähne ausgeschlagen. ich wäre über die
theke gehüpft und ihm mit meinen stiefeln direkt in sein
dümmliches gesicht gesprungen.
später traf ich ihn im treppenhaus und er scheint
tatsächlich nur wenig licht in seinem hirn zu haben.

das gefährliche an dieser art zorn ist, daß er mich
überrollt, das ich entgleise und sich die sache plötzlich
meiner kontrolle entzieht.
solche sachen wie die mit dem bürokram regen mich auf. es
gibt öffnungszeiten und leute, in deren zuständigkeit
bestimmte dinge fallen. und wenn jeder das tut, was seine
aufgabe ist, hole ich was ich brauche, bleibe höflich, und
gehe wieder. doch diesmal wurde ich dreimal zu irgendwelchen
leuten geschickt, die sich allesamt für nicht zuständig
erklärten. ich habe meine stimme dann ein wenig erhoben (an
diesem punkt wurde mir klar, das ich gehen muß. oder den
typen zusammentreten. ich spürte einene imensen druck in
mir)und gefragt, ob ich die bestellung irgendwem in die hand
drücken kann. dann wurde ich noch ein wenig lauter und
sagte, ich werde diesem typen den zettel auf die theke legen
(die im übrigen dafür da ist, bestellungen anzunehmen wenn
der lagermensch abwesend ist) und der lagermensch solle mich
anrufen, wenn er fertig ist.

ein weiterer punkt der mich stört, ist die jeden tag zweimal
gestellte frage, "Wie geht es Ihnen?" diese frage leitet den
arbeitstag ein und beendet ihn. sie setzt mich deshalb unter
enormen druck, weil meine stimmungen wechseln und weil diese
stimmungen oftmals unangenehm sind und weil sie so schnell
wechseln, daß die auseinandersetzung mit ihnen und die
begründung derselben unmöglich bzw. unsinnig ist.
ich befürchte, daß man mich festnagelt und fragt, wieso ich
mich so fühle und dann kann ich nur sagen, daß ich das nicht
weiß und möglicherweise lassen die psycholeute dann trotzdem
nicht locker und dann könnte es zu unkontrollierbaren
reaktionen meinerseits und zu schweren verletzungen auf
seiten der fragenden kommen. in der folge hätte ich jede
menge ärger.
es ist also sinnvoll, den dämon schlafen zu lasen.
desweiteren verspüre ich einen widerwillen bei dem gedanken,
daß der fragende meine worte anzweifeln könnte, nach dem
motto "SO schlimm wird es schon nicht sein." welchen weg
hätte ich dann, ihm zu zeigen, das es noch sehr viel
schlimmer ist? wie anders könnten meine worte ernst genommen
werden, als durch den tatkräftigen beweis? der mir jede
menge ärger einbringen würde. es ist auch in diesem fall
sinnvoll, den dämon schlafen zu lassen.

natürlich weiß ich, worum es im grunde geht. nämlich darum,
das meine emotionale verfassung mißachtet werden könnte, daß
meine bedürfisse, gleichgültig wie dringend sie sind,
ignoriert werden könnten. doch dieses wissen nützt mir gar
nichts, weil in der akuten situation das denken ausgeknipst
ist.

unter dem blickwinkel der selbsterkenntis finde ich diese
situationen hinterher aufschlußreich.


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