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2005-01-04 12:29:47 (UTC)

viel zu hell

EDVARD GRIEG, „Sonatas for Violin and Piano Nos. 1 – 3“
entspannung.

war gerade draußen, meine gefährtin fuhr mich zu „meinem“
steuerberater, weil das finanzamt eine
einkommenssteuererklärung von mir haben will. die sonne hat
mich beinahe heulen gemacht. ich war ziemlich verzweifelt.
meine augen vertragen das helle licht nicht und vor allem
den winkel, in welchem es im winter und frühjahr auf die
erde fällt. ich mußte immer wieder die augen schließen. es
ist kein schmerz, es ist eher, als würde mir unablässig
trockener staub in die augen geweht, oder als seien meine
augen permanenter zugluft ausgesetzt. das wird zunehmend
schlimmer. ich hätte vor verzweiflung aufgeschrien, aber
die sonne wird sich von meinem geheul nicht beeindrucken
lassen. ich sollte zu psydoc gehen und mir eine überweisung
zu einem augenarzt geben lassen.