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2004-11-12 13:25:29 (UTC)

*weg will*

CRADLE OF FILTH, „Midian“

der test auf 4degreez.com ergab diesmal folgendes, vom
letzten ergebnis abweichendes, resultat (in klammern
dahinter die vorherigen ergebisse) :

paranoid: high (very high)
schizoid: very high (high)
schizotypal: high (high)
antisocial: moderate (high)
borderline: very high (very high)
histrionic: moderate (high)
narcissistic: high (high)
avoidant: high (very high)
dependent: moderate (high)
obsessive-compulsive: high (moderate)

die indikatoren für „borderline“ , für „narcissistic“ und
für „schizotypal“ blieben gleich
die indikatoren für „schizoid“ und für obsessive-
compulsive“ haben zugelegt
die indikatoren
für „antisocial“, „histrionic“, „avoidant“, „dependent“ und
für „paranoid“ haben abgenommen

was sagst uns das? gar nichts, außer, daß bewegung in die
sache kam. dies mag in der benutzung eines wörterbuches
begründet sein. es sagt mir nicht, wer ich bin, was ich
bin.
es gab noch einen anderen test, der angeblich
wissenschaftlich fundiert ist. aber als ich den ausgefüllt
hatte und das ergebnis sehen wollte, standen da zwei sätze
die aussagten, daß es „unglücklicherweise nicht möglich“
sei, die ergebnisse anzuzeigen und „We apologise for any
inconvenience“. eine frage des testes lautete „Ich bohre in
der Öffentlichkeit in der Nase wenn ich mich unbeobachtet
fühle“. wenn das kein diagnosekriterium ist! nasebohren!
wenn da gestanden hätte „Ich bohre _anderen_ in der Nase,
wenn ich mich unbeobachtet wähne“ *gg* gibt es irgendwen,
der nicht in der nase bohrt?

seltsamer tag heute, ich könnte schneiden oder duschen oder
lachen und weinen. nacheinander, gleichzeitig, vorwärts,
rückwärts. ich fühle mich unbehaglich. die ellbögen
schmerzen, der magen kocht über, es kribbelt im ganzen
körper. und alles gleichzeitig! außerdem schlief ich zu
lange. habs wohl gestern mit dem pillenmix übertrieben. ich
weiß, daß es mir nicht gut tut, länger als bis etwa 8:00h
zu schlafen. vor dem schlafengehen sah ich das video „Das
letzte Einhorn“ an und fühlte mich, als wäre ich ein kind.
natürlich beobachtete ich dieses empfinden mit dem üblichen
maß an mißtrauen.
ich mag es, wenn die pillen mir in die beine und arme
fahren und das fleisch sich schwer anfühlt. wieso ist das
so? schwer, erschöpft. müde vom funktionieren und sich-
herum-schleppen?
die welt scheint so weit weg zu sein, ich sehe mir zu, wie
meine finger auf der tastatur herumtippen und will endlose
betäubung. will nichts spüren, nicht denken müssen, nicht
länger grübeln. nur ruhe. den tiefsten, längsten schlaf.
sollte vielleicht doch in die apotheke gehen. verkaufen die
eigentlich cn-haltige substanzen? ich sowieso noch in die
stadt. einkaufen. bißchen käse, bißchen milch, o-saft und
tabak. nein, keine wurst. wurst finde ich ekelig. leiche in
scheiben. totes fleisch zum in-den-mund-stecken. totes
fleisch, zuckendes, pulsierendes leben – mein mund ist
nicht dafür gemacht, um auch nur irgendwas hineinzustecken.

„Bitter Suites to Succubi“

ich würde gern sagen können, am monatsende ist alles
vorbei, aber ich fürchte, den mut nicht haben, mich
wegzuputzen.
ich sollte einkaufen gehen. unter menschen gehen, die mir
nichts bedeuten, denen ich nichts bedeute. außer gestern,
gestern bin ich den mir entgegenkommenden passanten nicht
ausgewichen, sondern habe meinen weg einfach fortgesetzt
und hatte deshalb körperkontakt zu ein paar leuten.
sozusagen.
ich hatte das verlangen, geschlagen zu werden, schmerzen zu
spüren, die nicht ich mir zufüge. schmerzen, leben – alles
dasselbe.

ich habe ein schlechtes gewissen meiner gefährtin
gegenüber, denn ich denke, daß ich sie an ihrem fortkommen
hindere, das sie mehr erreichen könnte, wenn ich ihr nicht
wie ein klotz am beim hinge. was nicht an mir liegt. sie
selbst knüpft die bande, die sie an mich binden. th. sagte,
das das liebe sein. abert was ist diese liebe wert, wenn
sie die beteiligten behindert? (nein, ich werte sie nicht
ab)

ich will schlafen, will mich und alles um mich herum
vergessen, will weg, raus aus meinem leben, vielleicht aus
jedem leben.


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