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2004-06-25 23:09:54 (UTC)

rotwein

ich bin betrunken. mir gefällt die beruhigende wirkung des
rotweins, die entspannung die er gewährt und das er das
denken anhält. daß ich gefallen daran finde sollte mir
sorgen bereiten, aber das tut es nicht. jeder hat ein recht
auf rausch. jeder sollte das recht haben, „Nein!“ sagen zu
können.
ein kontakt aus der zeit meines zweiten klinikaufenthaltes
hat sich gemeldet. sie hat ihr „leben vollkommen
umgekrempelt“ und kommt jetzt gut zurecht. ich erinnere ihr
gesicht nicht.
wozu sollte ich mein leben umkrempeln? in zehn jahren
erinnert sich niemand mehr an mich. oder in fünf. th.
sagte, damit ich vermißt werden könnte sei es notwendig,
ein soziales netzt aufgebaut zu haben. sie hat recht. mehr
nicht.
will ich vermißt werden? nein. davon hätte ich nichts. ich
bin kein kleines kind das wegläuft, damit die anderen
sehen, was sie davon haben.
heute nachmittag bin ich der wirklichkeit kurz entglitten,
ich habe den händen zugesehen, wie sie eine zigarette
drehten, wie sie eine site im i-net anwählten. der ausstieg
begann mit einem svv-fragebogen und endete, als ich mich
aus dem i-net ausklinkte. zuerst war es beunrihigend, dann
dachte ich mir, es ist nur ein gefühl, das spinnt.
meine gefährtin fühlt sich ungenügend wenn ich über
bloodplay rede, weil sie diesen wunsch nicht erfüllen kann.
und es nützt nichts, wenn ich ihr sage, daß die erfüllung
oder nichterfüllung ohne einfluß auf die beziheung zwischen
ihr und mir bleibt. sie sagt, „eines tages“ werde „eine
kommen ...“ und sie meint, daß ich eines tages ein mädchen
treffe werde, welches mir diesen wunsch erfüllt und mit der
würde ich dann weggehen. ihr zu widersprechen ist
wirkungslos.


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