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2004-05-06 10:36:04 (UTC)

hephaistos !

am dienstag, also in 4 tagen, wird hephaistos ein neuer
adept geweiht werden, sprich, ich war in dieser schmiede
und werde dort ab dienstag ein vierwöchiges praktikum
absolvieren. ich benötige dafür noch arbeitskleidung und
weil dort jeder eine zimmermannshose trägt, werde ich mir
eine solche zulegen, wovon meine gefährtin sehr begeistert
ist (know what i mean? *rises eyebrow*). weiterhin ist das
tragen von schuhen mit stahlkappen notwendig. mal sehen, ob
das arbeitsamt die arbeitsklamotten bezuschußt, dann komme
ich nämlich auch gleich noch billig an ein neues paar
stiefel dran. *ähem*
als belohnung für meine mühen will meine gefährtin heute
abend kochen, und zwar *sabber* nudeln mit erbsen
hackfleisch gorgonzola. sie wäre bestimmt eine gute
mutter oder zumindest eine, die ihr kind nach strich und
faden verwöhnt.
die busfahrt war grauenhaft. ich habe eine haltestelle
verpaßt und landete im bushof und da in den fahrplänen
nicht jede haltestelle aufgeführt ist, mußte ich einen
busfahrer fragen, welche linie nach [ort] fährt und der
sagte, in einem ton als sei das allgemeinwissen, „na die
acht’n’virrzich“.
in der schmiede schließlich wurde ich von einem ehemals
schwarzen, vom alter mittlerweile angegrauten, hund
beschnuppert und dann ignoriert.
bevor ich heute morgen losfuhr, sah ich mir die website der
schmiede noch einmal an, damit ich die chefs erkennen
würde, wenn ich ihnen gegenüber stünde, denn dann würde ich
mich nicht zu ihnen durchfragen müssen. leider haben die
chefs, bzw. der eine den ich getroffen habe, eine andere
frisur und so konnte ich ihn nicht erkennen und mußte mich
doch durchfragen. ich finde, menschen sollten gesetzlich
gezwungen werden, am arbeitsplatz so kleine schilder
tragen, auf denen ihr name und ihre hierarchische position
(chef, azubi, ...) zu lesen ist. noch verwirrender wurde
die sache, weil der chef die gleiche frisur trägt, wie
einer seiner gesellen. also glatze und einen
schwarzgefärbten zopf am hinterkopf, außerdem trägt er
einen bart zur glatze. er sieht also total anders aus als
auf den photos im i-net. wie soll man menschen erkennen,
wenn sie aussehen wie jemand anderes?
~~
anruf beim arbeitsamt: es gibt weder zuschüsse für
fahrtkosten noch für arbeitsbkleidung. dafür steht es dem
arbeitsgeber aber frei, solche zuschüsse zu zahlen. wenn
ich davon nicht betroffen wäre, würde ich diesen sarkasmus
vielleicht als witzig empfinden können. ob die mri das
arbeitslosengeld während diese trainingsmaßnahme
(arbeitsamtsterminus) weiterzahlen, habe ich nicht gefragt,
denn mir scheint es logisch zu sein, daß
zahlungsmodalitäten unverändert bleiben.
~~~
http://www.mythologica.de/hephaist.htm
Hephaistos
Hephaistos (röm. Vulcanus) ist der griechische Gott des
Feuers und der Schmiedekunst. Er war der Sohn des Zeus und
der Hera. Einer Überlieferung nach wurde Hephaistos aus ihr
alleine gezeugt, als Reaktion darauf, daß Zeus Athena aus
seinem eigenen Kopf und nicht aus einem weiblichen Schoß
gebären ließ.
Hephaistos kam schmächtig und reizlos zur Welt, was Hera
dazu veranlaßte, ihn aus dem Olymp zu schleudern.
Hephaistos fiel in den Okeanos, wo er von der Titanin
Tethys und Eurynome aufgenommen wurde und dort unter ihrer
Obhut neun Jahre lang aufwuchs. Er lebte in einer
Meeresgrotte und stellte Schmuck für sie her.
Um an Hera Rache dafür zu nehmen, daß sie ihn verstoßen
hatte, ließ Hephaistos seine Mutter an einen Thron ketten,
den er eigenhändig geschmiedet hatte.
Er ergriff jedoch in zahlreichen Streitigkeiten, die Hera
mit Zeus hatte, für seine Mutter Partei.
Einmal hängte Zeus seine Frau Hera aus Wut an den Wolken
auf, kettete ihre Hände an und band zwei Ambosse an ihre
Füße. Als Hephaistos seine Mutter retten wollte, erregte er
den Zorn des Zeus. Zeus ergriff ihn an einem Fuß und
schleuderte ihn aus dem Olymp. Der Sturzflug dauerte einen
ganzen Tag und fand sein Ende auf Lemnos, wo der Gott
wiederbelebt und von den Bewohnern aufgenommen wurde. Der
heftige Aufprall führte dazu, daß er von nun an hinkte.
Bisweilen wird auch erzählt, daß er diese Behinderung schon
von Geburt an hatte.
Die körperliche Arbeit in der Schmiede verlieh Hephaistos
eine außergewöhnliche Muskelkraft in den Armen und große
handwerkliche Fertigkeiten. So kämpfte er gegen die
Giganten. Er schuf die feuerspeienden Stiere des Aietes und
Pandora, die er auf Befehl von Zeus schuf.
Hephaistos war mit Aphrodite verheiratet. Aphrodite ging
jedoch mit Ares fremd. Ares und Aphrodite liebten sich das
erste Mal im Palast von Hephaistos. Als Hephaistos davon
erfuhr, ließ er vor Schreck seine Arbeit fahren. Als er
sich wieder erholt hatte, ersann er seine Rache. Sorgfältig
schmiedete er sehr dünne bronzene Ketten und daraus ein
Netz, das weder gelöst noch zerrissen werden konnte. Er
befestigte es heimlich an den Bettstützen und gab vor, sich
nach Lemnos zu begeben. Als sich Aphrodite und Ares
ungeduldig niederlegten, wurden sie in der wunderbaren
Falle gefangengenommen und konnten nicht mehr aufstehen. Da
kam Hephaistos mit den anderen Göttern des Olymp, die er
als Zeugen gerufen hatte, und rieß die Bronzetür auf. Die
Göttinnen waren aus Sittsamkeit zu Hause geblieben. Alle
lachten laut und die Verwirrung der verspotteten Geliebten
nahm zu. Nach der Befreiung versteckte sich Ares in
Thrakien, Aphrodite flog nach Paphos, wo die Chariten sie
aufnahmen.
Seine Werkstätten befanden sich nicht nur auf dem Olymp, wo
zwanzig Blasebalge von ihm bedient wurden, sondern auch
unter den Vulkanen. Hier standen ihm die Kyklopen zur
Seite.
Neben seiner Ehe mit Aphrodite wird auch von zwei Chariten
berichtet, die seine Frauen gewesen sein sollen.
Athenas Geburt erfolgte, indem Hephaistos den Kopf des Zeus
mit dem Beil spaltete, worauf Athena gerüstet heraussprang.
Als Dank soll ihm Zeus die Athena als Braut zugedacht
haben. Athena verschwand jedoch in dem Moment, als sie sich
mit Hephaistos vereinigen sollte, also noch bevor sie seine
Gattin wurde, und der Samen fiel auf die Erde. Daraus wurde
Erichtonios, der legendäre Held der Athener, geboren.
Als weitere Kinder von Hephaistos werden einer der
Argonauten und ein berühmter Bildhauer genannt, der von
seinem Vater das handwerkliche Geschick geerbt hatte. Dem
Periphetes hingegen, berühmter Straßenbandit, der von
Theseus getötet wurde, vermachte der Vater eher den
düsteren Zug seines Charakters.
~~
http://www.sungaya.de/schwarz/griechen/hephaistos.htm
Hephaistos
(lat. Hephaestus; dt. Hefäst, Hephäst). In der griechischen
Mythologie der Gott des Feuers, Schutzgott der
Schmiedekunst und die Personifikation des aus der Erde
brechenden Feuers (Vulkan).
Hephaistos ist ein alter, kleinasiatischer Schmiedegott,
den auch die Amazonen gekannt haben sollen (WALKER, (1993),
S. 367).
Hephaistos ist Sohn der Hera und des Zeus. Seine
Geschwister sind Ares, Hebe und Eileithyia. Hephaistos
gehört zu den zwölf olympischen Gottheiten Olympioi.
Er ist der Gatte der Aphrodite, die ihn mit seinem Bruder
Ares betrog. Hephaistos wurde lahm geboren, seine Mutter
Hera warf ihn vom Olympos ins Meer hinab (oder Zeus warf
ihn hinab, weil Hera ihn ohne seine Mitwirkung geboren
hatte). Er landete auf der Insel Lemnos, wo er durch den
Aufprall hinkend wurde bzw. bei den Meergöttinnen Thetis
und Eurynome (HOMER, Illias1,571ff. und 18.395ff.), wo er
neun Jahre verblieb.
Hephaistos wollte sich die Athene zur Frau nehmen. Die
entzog sich dem brünstigen Schmiedegott und dessen Samen
troff auf die Erde, der Erichthonios entsprang (aus eris
Streit und chton Erde). Athene zog ihn auf und Erichthonios
wurde erster König Athens.
In seiner unterirdischen Schmiede fertigt Hephaistos mit
den Kyklopes als Gehilfen die Attribute der Götter und
Waffen von Helden: die Rüstung des Ares, den Bogen der
Artemis, die Pfeile des Erossowie goldene Mädchen zu seiner
Bedienung, den Wagen des Helios, die Aigis der Athene und
die Tore zu dessem Palast und das Zepter des Zeus, mit dem
der seine Blitze schleudert, die Waffen des Achilleus.
Auf Befehl des Zeus schmiedet er widerwillig den Prometheus
an einen Felsen im Kaukasus, als Strafe dafür, daß der den
Menschen das Feuer gebracht hat. Davon erzählt Aischylos in
der Tragödie Der Gefesselte Prometheus.
Einen Tempel in Athen teilte Hephaistos mit der Göttin
Athene (das Thesion). Ein wichtiges Heiligtum war auf der
Insel Lemnos (wo sich ein natürliches Erdfeuer befand) und
altes Siedlungsgebiet der Amazonen (WALKER, 1993, S. 367).
Ihm zu Ehren feierte man das Fest Hephaistia. Dabei wurde
ein Fackellauf veranstaltet. Seine Werkstadt ortete man
später unter dem Ätna auf Sizilien oder dem Vesuv auf der
italischen Halbinsel.
Die Kabeiroi gelten als Nachkommen des Hephaistos. Sie
standen im Mittelpunkt des Mysterienkultes von Samothrake.
Hephaistos entspricht dem römischen Vulcanus (BELLINGER,
1997, S. 183).
Manches bei ihm ähnelt auch Wieland, dem Schmied in den
Mythen der Germanen.
GRIMM befand eine Ähnlichkeit zum nordischen Loki (Deutsche
Mythologie, I., S. 200).
Das Szepter, das Hephaistos für den Zeus gefertigt hatte,
kam über Hermes, Pelops, Atreus und Thyestes zu Agamemnon,
der es als Symbol seiner Herrschaft führte (HOMER, Ilias,
2.100-108). Von den Chaeroneern (Boeotien) wurde das
Szepter später gefunden und kultisch verehrt (PAUSANIAS,
Boeotien, 40.11-12).
Der schmiedende Hephaistos ist in der bildenden Kunst
gernbenutztes Motiv, beispielsweise bei Tintoretto,
Bassano, Rubens, Tiepolo, Velasquez, van Dyck.