/me

2004-01-05 10:00:20 (UTC)

blöde situation

arbeitslos, tag 36
sollte der eintrag seltsam klingen: ich bin gerade erst
aufgestanden und habe meinen kaffee noch nicht getrunken.
der deprikram und die selbstzerstörung sind natürlich auch
inseln, rückzugsgebiete für mich, wenn „die welt“ mal
wieder zu laut, zu schnell, zu unverständlich ist.
früher, vor dem therapiebeginn, vor den klinikaufenthalten,
war es einfacher für mich, mit belastenenden situationen
umzugehen. ich habe sie schlicht ignoriert bzw fehlte mir
das bewußtsein für sie, oder weggeschnitten. heute fehlt
das nicht mehr, heute nehme ich rücksicht auf mich *zyn*
und vermeide schlechte situationen. das bedeutet: gehe kaum
noch unter menschen, habe meinen job gekündigt und eine
neue „frisur“ *gg*, sprich haare abrasiert. eine katze habe
ich und sogar die ist mir oft zuviel, zu nah, sie will
etwas von mir, nämlich gestreichelt werden. der dicke
stinker braucht viel körperkontakt und dabei ist er
rücksichtslos meinen stimungen gegenüber.
auf borderlieart.de (... slasch svv) habe ich gelesen, das
es mindestens noch einen menschen gibt, dem es so geht.
kein job, soziophobie, probleme mit dem maß der
nahrungsaufnahme, medikmentenmißbrauch,...
ich muß aufhören, mich an diesem kram festzukrallen. meine
soziophbische macke muß ich loswerden, will ich loswerden.
wie stellt man das an? blöde situation.