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2003-11-04 13:23:16 (UTC)

kündigung, feigheit, frankreich

EDITH PIAF, „Ses plus grands succès“

jaja, die piaf.
meine lieben und mir bösen leser, zwei dinge: erstens habe
ich beim arbeitsamt angerufen. kurz bevor ich am
verzweifeln war, nachdem ich es etliche male bis zum
besetztzeichen klingeln ließ, hob jemand den hörer ab.
zweitens hat mein chef mir heute den unterschriebenen
aufhebungsvertrag zugeschickt. eigentlich wollte ich ihn
heute morgen ja anrufen und fragen, wann er den schriftsatz
endlich losschickt, war dann aber doch zu feige, habe mich
zu sehr geschämt, ...*blah*.

die Piaf erinnert mich an den urlaub in der bretagne.
leckeres frühstück, türkisfarbenes wasser, goldfarbener
sand, steilklippen, nebel, wind, feuhcte betten, der geruch
nach schimmel und kaminfeuer, nach trocknenden stiefeln und
trocknenden muscheln, schnecken und sonstigem seegetier,
grauenhafte französische radioprogramme und die beglückung,
als wir einen englischsprachigen sender gefunden hatten,
frühstück an autobahnraststätten morgens gegen 3 / 4 h.
wenn man ein land kennenlernen will, sollte man das über
die kulinarische schiene versuchen. ausgenommen sind jene
länder, die für ihre pommes frites bekannt sind. pommes mag
ich nicht mehr. selbst in der gehobenen gastronomie bekommt
man entweder pommes oder kroketten. keine salzkartoffeln,
keine klöße, keine knödel. und, besonders hier in der
gegend : zu wenig soße. da lob ich mir die thüringer küche,
denn die hat IMMER VIEL soße.


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