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2003-08-27 09:42:29 (UTC)

kündigung

TYPE O NEGATIVE, „October Rust“

ich habe gerade mit der sekretärin meines zukünftigen ex-
arbeitgebers telephoniert, sie gefragt, was bei einer
kündigung zu beachten ist usw. sie bot an, mit dem chef zu
reden, ihn zu fragen, ob er mir kündigt damit ich die
gefahr einer arbeitslosengeldsperre umgehe. sie hat nicht
versucht, mir die kündigung auszureden. was darauf
hindeutet, daß das ihr mitgefühl erschöpft ist. nicht, das
ich erwartet habe, sie würde versuchen mich aufzuhalten,
ich dachte halt nur, sie wäre ein wenig betrübt mich als
mitarbeiter zu verlieren weil ich jahrelang hörte, wie gut
und wichtig ich für die bewohner und meinen arbeitsbereich
sei.
fünf jahre bin ich dann in dem altenheim gewesen. viele in
der altenpflege beschäftigte wechseln nach fünf jahren den
beruf. weil er aufreibend ist, wenig erfolgserlebnisse
bietet, dafür viel getuschel und gerede und mobbing,
begrenzung und zänkische streiterein mit angehörigen die
ein schlechtes gewissen haben und mitarbeitern, die sich
wichtig machen wollen. nicht zu vergessen den riesigen
bürokratischen aufwand für jede handreichung.

ich konnte mich zu diesem anruf durchringen, weil meine
gefährtin mir von ihrer therapiestunde erzählt hatte und
ich ihr sagte, sie sei eigentlich auf sich selbst sauer und
nicht auf ihre th., die ihr zu verstehen gab, es sei
aufgabe meiner gefährtin, aktiv zu werden und zu handeln.

der chef hat als termin für ein gespräch den 08.09. bzw.
09.09. vorgeschlagen.


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