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2003-08-06 13:59:42 (UTC)

gefährtin mit depri

*bäh* was hitze. kann ich gar nicht raus gehen außer
morgens zum einkaufen.

meiner gefährtin ging es gestern nicht gut. da dräut was
depressives und wie das mit depressiven so ist, können die
nicht wollen, können die sich nicht aufraffen. nach einem
anstrengenden gespräch, war sie in der lage, heute morgen
ihre th. anzurufen bei der sie noch stunden übrig hat.
was mich erstaunt ist, das ich solche gespräche noch führen
kann, bzw. überhaupt führe obwohl das bedeutet, das ich
dann in der folge abrutsche.
an dem punkt, als ich mit meinen worten nicht mehr zu ihr
durchdringen konnte, hätte ich am liebstens gehabt, das sie
nach hause geht. aber einige schweigende minuten später
ergab sich ein neuer ansatzpunkt, nämlich die frage, was
sie gewinnt, indem sie an den traumatischen sachen aus der
vergangenheit festhält. worin der krankheitsgewinn besteht.
eines ihrer argumente gege den anruf bei ihrer th war ihr
unwille gewesen, die „alten sachen“ immerwieder
durchzukauen. vermutlich dienen die „alten sachen“ als
maske. sie können die bekannte wüste sein, in der es ihr
zwar auch nicht gut geht, die sie aber wenigstens kennt.
bekannte orte vermitteln sicherheit, selbst wenn sie
inmitten einer hölle liegen. woher kommen die unsicherheit
und die angst von der sie gehundert wird, eine bewerbung zu
schreiben? wieso ist die angst umso stärker je näher die
ausgeschriebene stelle an ihren traumjob heranreicht, den
einer therapeutin?
na? wer weiß die antwort?


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