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2003-08-05 09:48:21 (UTC)

gespräch mit krankenkasse

FIELDS OF THE NEPHILIM, „Elizium“

Mein Gespräch mit meiner Kundenberaterin trägt folgendes,
freundlicher als das Anlaßgebende Anschreiben formulierte,
Ergebnis:
~~~~~
Sehr geehrter Herr [name]

am [datum] hatten Sie einen Beratungstermin beim
Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Nach dem
vorliegenden Gutachten ist Ihre Erwerbsfähigkeit erheblich
gefährdet oder gemindert. [ was so nicht stimmt, ich hatte
keinen termin, die begutachtung erfolgte nach aktenlage]

Bitte stellen Sie daher innerhalb der nächsten 10 Wochen
nach Erhalt dieses Schreibens einen Antrag auf Leistungen
zur Teilhabe am Arbeitsleben. *Der Antrag muss bis
spätestens [datum] gestellt werden.* Ein entsprechendes
Antragsformular habe ich für Sie vorbereitet. Ergänzen Sie
den beiliegenden Antrag und senden ihn an mich zurück.
Alles weitere werde ich dann veranlassen.

Bitte denken Sie daran, den Antrag fristgerecht zu stellen.
Wir dürfen Ihnen sonst danach kein Krankengeld mehr zahlen,
solange nicht, bis der Antrag gestellt ist.

Auch würde mit dem Einstellen der Krankengeldzahlung Ihre
jetzige kostenfreie Versicherung enden. Sie müßten sich
freiwillig versichern, um weiterhin z.B. ärztliche
Behandlung erhalten zu können.

Rufen Sie mich einfach an oder kommen Sie vorbei, wenn Sie
Fragen haben.

Mit freundlichen Grüßen
[name]
Kundenberaterin
~~~

Wenigstens ist der drohende Unterton verschwunden und die
Sache insofern geklärt, daß von Beginn an ein Antrag auf
Arbeitsreah gemeint gewesen ist.
Ich habe mir das Gutachten zeigen lassen und tatsächlich
stand die Empfehlung einer Maßnahme nach § 51 *blah* drin.
Ich hasse es, in meinem Zorn habe ich offensichtlich nur
die Hälfte von dem mitgekiregt, was psydoc und th. gesagt
haben. Ich verstand deren beider Äußerungen in der Weise,
das der MDK keine wie auch immer geartete Empfehlung
ausgesprochen hat.
Unter den im Gutachten genannten Diagnosen war u.a.
eine „schizoide Persönlichkeitsstörung“

-----------
F60.1 Schizoide Persönlichkeitsstörung
Eine Persönlichkeitsstörung, die durch einen Rückzug von
affektiven, sozialen und anderen Kontakten mit übermäßiger
Vorliebe für Phantasie, einzelgängerisches Verhalten und in
sich gekehrte Zurückhaltung gekennzeichnet ist. Es besteht
nur ein begrenztes Vermögen, Gefühle auszudrücken und
Freude zu erleben.
Exkl.: Asperger-Syndrom (F 84.5)
Schizoide Störung des Kindesalters (F84.5)
Schizophrenie ( F20.-)
Schizotype Störung (F 21)
Wahnhafte Störung (F 22.0)
------------

Nun, da bin ich wohl etwas verträumt. ;-) oder ein
seltsamer Kauz. *lol*

Telephonat mit th. :
Sie sagte, sie habe die vom MDK ausgesprochene Empfehlung
wohl überlesen. Die Sache ist verwirrend und beinahe eine
Bestätigung für den Satz das die Sachen, die man nicht
selbst in die Hand nimmt, meistens danebengehen.
psydoc hat die Empfehlung des MDK dann wohl auch
überlesen.
Verwirrend !