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2003-07-16 17:35:52 (UTC)

der schmerz und das nichts

SOPOR AETERNUS, „Es reiten die Toten so schnell or The
Vampyre sucking at his own Vein“

vielleicht will ich das klingenspiel nicht zurücklassen.
vielleicht, nein, ganz sicher, würde ich es vermissen.
es ist ein teil von mir, ein teil dessen was ICH ist.
ich würde gern weinen können.
***
ich möchte nicht immer vernünftig sein, also in meinem
kopf sein. zu schneiden wäre etwas emotionales. schneiden
weil man die worte nicht findet um das was man fühlt,
formulieren zu können. und wären worte nicht auch zu profan
angesichts der dramatik und atembraubenden größe der
gefühle? *sarkastisch*
ob wahr oder unwahr und objektiv betrachtet nicht mehr als
ein fliegenschiß. ich will das sie groß erscheinen, denn
ich habe große schwierigkeiten damit. theatralisch?
es ist auch der schritt in eine andere welt, eine die nicht
unangenehm ist, die kontrollierbar ist, die ich kenne weil
ich sie mir erschaffen habe. aus blut und schmerz und
theatralik und pathos, nächtelang mit rotwein und
kerzenlicht im eigenen schmerz schmorend, unfähig, ihn
loszulassen.
aus freude am schmerz ? aus einer wahl heraus?
„wenn ich die wahl habe zwischen dem schmerz und dem
nichts, wähle ich den schmerz.“ FAULKNER (?)
eine wahl ohne echte freiheit.

***
pa|the|tisch [spätlat. patheticus < griech.
pathetikós= leidend; leidenschaftlich, zu: páthos, Pathos]
(oft abwertend): voller Pathos, [übertrieben] feierlich,
allzu gefühlvoll: eine -e Geste; p. schreiben.

ele|gisch : 2. voll Schwermut, Wehmut; wehmütig: -e
Gefühle.

© Duden - Deutsches Universalwörterbuch 2001


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