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2003-07-07 15:19:01 (UTC)

vom kopf zum herzen

LISA GERRARD, „The Mirror Pool“

daß therapien wirkungslos sind, stimmt nicht. auch wenn ich
das gegenteilige gefühl habe. nicht die therapie ist
schließlich der wirksame teil der behandlung, sondern das,
was man draus macht.
irgendwas bewirken sie immer und vielleicht ist dieser
entsetzliche teil der wirkung dem ich derzeit unterliege
notwendig. vielleicht muß man jeden einzelnen schritt gehen
und kann keinen einzigen überspringen. wenn also diese
lethargie notwendig ist, dann soll sie sein. und ich werde
gespannt ihr ende und die nächsten entwicklungen erwarten.
scham und peinlichkeit anderen gegenüber sind unangebrachte
reaktionen. es gibt keinen königsweg in der erledigung des
lebens. jedes leben ist individuell und wenn es mir
gelänge, diesen platten satz vom denken in mein fühlen zu
transportieren, käme ich mit meinem leben zurecht.
***
der magen wird sich bald einen weg in die freiheit geätzt
haben. ich bin erstaunt, wie lange die speiseröhre der
magensäure standhält.
vielleicht sollte ich das rauchen aufgeben, denn mich stört
der mangel an luft beim treppensteigen und die schnelle
erschöpfbarkeit.


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