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2003-05-15 17:06:53 (UTC)

kein sex --> stolz auf gefährtin

SISTERS OF MERCY, „A Slight Case of Overbombing“

gestern sind wir spontan zum chinamann gegangen und habe
eine winzportion gegessen und anschließend haben wir uns
ein paar biere in den kopf geschüttet. ich arbeite an
meinen sozialen kontakten, denn das essen beim chinesen
erfolgte auf eine einladung hin und ich habe zugesagt bevor
meine macken das vereiteln konnten.

meine gefährtin hat eine therapiepause genommen. denn, als
wir heute morgen nach hause kamen, waren wir betrunken und
insgesamt deuteten die äußeren umstände stark darauf hin,
das wir sex haben werden. du kennst das sicher, es gibt
situationen in denen bestimmte handlungsabläufe und
ereignisse eintreten als seien sie programmiert. in der
regel ist es so, daß wir keinen sex haben wenn meine
gefährtin nach bier riecht oder angetrunken ist und ich
nüchtern bin. denn dann ist mir die situation so
unangenehm... naja.
gestern sagte meine gefährtin mittendrin, sie wolle nicht
mehr. was mich freute, denn ich weiß, daß bei ihr ab einer
bestimmten alkoholmenge muster ablaufen und sie sex nicht
will, weil es ihr wunsch ist sondern weil sie versucht,
sich damit runterzuziehen. und ich bin nicht immer nüchtern
genug, um sie vor sich selbst zu schützen. gestern also
übernahm sie die verantwortung für das eigene wohlergehen
und brach ab.

was soll ich sagen? ich bin stolz auf meine gefährtin.

~~~~~~~~
heute war klippie da. als ich sie zum bahnhof
zurückgebracht hatte, fiel die anspannung von mir ab und
ich spürte das bedürfnis, zu schneiden. vielleicht läßt
sich das mit einem süchtigen vergleichen der, wenn die
wirkung der droge nachläßt, sich wieder ein quantum seines
suchtmittels zuführen muß um in einen ausgeglichenen
zustand zu finden. übertragen könnte das heißen, das der
körper unter anspannung dasselbe hormon ausschüttet wie
beim schneiden.

ich habe mich nicht verletzt (weil der auslöser mir zu
popelig ist. wenn man schon schneidet, soll es sich lohnen.
selbstverletzungen soll man zelebrieren.), wodurch dann
ängste ausgelöst wurden die mich veranlassten, immer
schneller zu gehen. auch das habe ich unterbunden.
stattdessen bin ich online gegangen. das i-net beruhigt
mich also.


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