/me

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2001-09-07 22:22:23 (UTC)

freundliche erinnerunge an einen suizidversuch

Die welt ist ein schlechter platz um in ihr zu leben. das
ist nicht neu, curt cobain wußte das und ein paar andere
helden wußten das auch schon. nur waren sie konsequenter
als ich es bin. oh, ich will nicht den eindruck aufkommen
lassen, ich sei ein pubertierender teeny der so verdammt
cool ist, mit suizidgedanken zu kokettieren. suizid ist
kein tabuthema mehr und somit ungeeignet als
schockthematik. maggie hat recht, ich muß nicht mich
sondern meine lebensumstände ändern. es sind die einfachen
wahrgheiten auf die man meist zuletzt kommt, sie sind
schwerer zu erringen als, sagen wir mal, das verständnis
für die heisenbergsche unschärferelation.
willst du, geneigter leser, wissen, was ich am leibe trage?
ein nach kaltem rauch stinkendes schwarzes longsleeve mit
einem olivgrünen t.shirt darüber, eine schwarze 501 und
schwarze socken. das ist sehr bequem und ich hoffe,
irgendwo noch mehr von diesen longsleeves kaufen zu können.
ach ja, unterwäsche trage ich natürlich auch, natürlich in
schwarz. *g* die lebensumstände, nunja. ich lebe in
konjunktiven, das heißt, ich bin mir bewußt, das ich etwas
ändern m-ü-ß-t-e. ja, ja. allein, mir fehlt der antrieb,
ich würde mich vermutlich lieber suizidieren, das ist
weniger anstrengend. ein paar gramm phenobarbital ,
hauptsächlich, und ich könnte dem ende entgegensclafen,
schmerzfrei, innerhalb von etwa 30 minuten. in holland
machen sie es genauso. dr. kervokian hat ja eine
suizidmaschine gebaut aber die nachzubauen fehlt mir,
genau, der rechte antrieb. ich lebe vielleicht nur deswegen
noch, weil ich nach vier oder fünf versuchen, mein leben
eigenhändig zu beenden, zu faul wurde, oder versagensangst
habe *lol*. ist das nicht witzig? das, was andere in den
freitod treibt, hält mich am leben. mich würde
interessieren, was mein psydoc dazu sagen würde wenn er es
wüßte. naja, im grunde bin ich auch zu faul, mir die
barbiturate zu besorgen. ich habe noch ein paar pillen
verschiedener beta-blocker herumliegen. restbestände
sozusagen, übrig gebliebenes material. von betablockern
merkt man kaum etwas. das digitalis war da schon besser.
ich sah brillantere farben, das blau war wirklich
beeindruckend. mit dem laufen war es irgendwann schwierig.
ich mußte auf allen vieren mich zur toilette schleppen denn
ich fühlte deutlich den speisenandrang in meinem hals
aufsteigen. nein, es war nicht ekelig, ich mußte nur
dringend kotzen, das war‘s.
„reamon“ is on the tv, he looks a younger version of „chris
rea“. * tranquillity * is a wonderfull word, it sounds
very nice.


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