/me

2002-11-20 22:02:03 (UTC)

nach der therapiestunde

getränk : rotwein

ich habe es mal wieder geschafft, die ganze therpiestunde
lang nichtigkeiten von mir zu geben. ich solle spontan
sagen, was mir durch den kopf geht und nicht etwa planen,
was ich sagen will, sagte die Th. eines meiner probleme
ist, das ich nicht spontan bin, ich gehe nicht mal ans
telephon wenn es sich spontan zu einem geläut hinreißen
läßt. und wenn ich dort sitze, fällt mir eh nix ein. mein
kopf ist dann noch leerer als sonst. gut, ich hätte darüber
reden mögen, daß irgendsoein forscher es geschafft hat,
licht in einen flüssigkeitsähnlichen aggregatzustand zu
versetzen. er hat es erst verlangsamt und dann die
verlangsamten laserpulse fraktioniert, jedoch ist das im
hinblick auf die therapie vermutlich vollkommen
uninteressant.
die Th. hält es für eine gute idee, wenn ich mich
entschließen würde, antidepressiva zu nehmen. ich ! moi!
*pffft*

ich erzählte von dem abend, als ich die sehnen durchtrennte
und sie versteinerte in ihrem stuhl. ist wohl nicht
jedermanns sache. und ich erzählte ihr von meinen kleinen
paranoiden anflügen und verlieh meiner hoffnung ausdruck,
vielleicht in den nächsten tagen zu kapieren, wie solche
therapiestunden, die therapie selbst, funktioniert. ich
hoffe tatsächlich, das dringt in mein verständnis bevor die
stunden auslaufen. was noch? ahja, für’s nächste mal habe
ich eine liste verfasst, mit themen zum aussuchen, die ich
dann besprechen wollen würde. wiederum hoffe ich. nämlich,
daß das der richige weg ist.