/me

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2002-10-08 00:01:18 (UTC)

todmüde

die stimmungen, wertigkeiten, wechseln und finden doch
immer zu dem einen punkt zurück. enden an ihm, als sei er
das ziel ihres wandels, als solle ich folgen, mich nicht
wehren weil das sich-zur-wehr-setzen doch nichts bringt als
noch mehr schmerz und enttäuschung.
vielleicht stimmt es, und da ist „sonst gar nichts mehr“.
jeder tag scheint endloser zweifel zu sein. immer dieselben
gedanken, derselbe aufreibende grabenkrieg gegen mich und
für das „leben“ welches ich nicht wollte. soweit ich mich
zurückerinnern kann habe ich gewünscht, zu sterben. ich
habe mich verbraucht, habe denen vertraut, die sagten das
jedes leben wert sei, erhalten zu werden, das es besser
werden würde. und fand immer, das sie mich belogen hatten.
ich will nicht länger.


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