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2002-09-22 11:25:12 (UTC)

angst wegen ende AU

wie öde ist das wochenende. und wie anstrengend das warten
darauf, das irgendwas geschieht. die wahl heute zum
beispiel. essen sollte ich mal was. gestern habe ich mir 3
oder 4 mg tavor gegeben. ich hatte es satt. ich hatte die
wahl, mich zu verletzen oder meine hanteln zu bewegen oder
das tavor zu nehmen. die hantelübungen ließen einen
stechenden schmerz durch eines der schultergelenke
schießen, verletzen wollte ich mich nicht, als blieben die
pillen übrig. das taxilan werde ich weiterhin aussetzen.
und zwar solange, bis ich herausgefunden habe, ob es mit
mit oder ohne dieses medikament besser geht. will meinen,
ob es überhaupt etwas bewirkt. ich bekam es ja
verschreiben, weil ich manchmal zustände ungesunder freude
spüre. die klinik-th nannte das „grenzwertige zustände“.

vor dem ende der krankschreibung fürchte ich mich.
einerseits bin ich nicht mehjr arbeitsunfähig, ich bin in
der lage , zu arbeiten, nur eben nicht dort, wo ich derzeit
bin. in anderen momenten fühle ich mich zu gar nichts in
der lage, nur sonderbar getrieben und angespannt. ich traue
mir nicht. ich traue meiner fähigkeitb zur
selbstbeherrschung nicht. was wird sein, wenn ich dioch
durchdrehe und igendwen physisch schädige? und was ist,
wenn diese angst nur ein davonlaufen ist und in
wirklichkeit nichts geschehen würde? ich habe ein
schlechtes gewissen weil ich seit nunmehr fast 3 wochen zu
hause bin und die mitarbeiter die dineste nicht besetzt
kriegen. solnage ich mich in der wohnung verkirieche oder
nur dort mich im freien aufhalte, wo nur wenige menschen
sind, geht es einigermaßen. ich kann auch für kurze zeit
mich in einkaufszentren aufhalten. doch tue ich das
freiwillig und mit der option, den ort jederzeit verlassen
zu können wenn ich’s nicht mehr aushalte.

ich schäme mich, so schwach zu sein, denn was ist schon
dabei, unter menschen zu sein? du magst sagen, daß ich an
mir arbeite und ich sage, daß ich nicht voran komme. ich
bin nicht in der lage, mich situationen auszusetzen die
jeder andere ohne angstzustände übersteht, die für jeden
anderen vollkommen normal sind.

und bedeutet es das, wenn allein die v o r s t e l l u n g
an diesen ort zu gehen, ängste und, nunja, durchfälle,
auslöst, daß das reale ereignis diese ängste bestätigen
wird? will irgendein gefühl, eine ahnung mich warnen,
zurückzugehen oder steigere ich mich maßlos in etwas
hinein. ( was ich sehr gut kann, mein leser)

natürlich. versuch macht kluch. jedoch muß ich mir doch
nicht erst in die hose scheißen um zu wissen, das ich
besser von diesem ort fern geblieben wäre. die frage lautet
also : wie zuverlässig sind die durch angstzustände
getroffenen aussagen?