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2002-09-20 11:30:11 (UTC)

Wunsch - Traum

Mein Herz, noch Motor des Lebens, treibt nun den Tod durch
meine Adern, das Gift wird zu meiner Erlösung. Viel zu
lange habe ich gewartet, viel zu oft mich falscher Hoffnung
hingegeben. Der Mensch wird einfach nicht klug. Zusammen
mit dem Blut wird die Vernichtung in jede Zelle geschwemmt.
Ich kann der Erfüllung meines urältesten Wunsches
beiwohnen, seine Erfüllung spüren. Es ist kalt, wo das
Leben den Körper verläßt.
Es ist kalt zwischen den Sternen und gleichzeitig, deshalb,
ist die Sicht ungetrübt, der Weg klar gezeichnet. Keine
Abweichung, nur Stille und samtene Schwärze.