/me

2002-07-06 21:47:28 (UTC)

gedanken nach dem lesen von abschiedsbriefen

ich las abshciedsbrife, „suicide notes“ und bin
beeindruck´t von dem, was menschen hinterlassen bevor sie
sich aus dem leben nehmn. woran sie noch denken, bevor sie
sich das hirn rausblasen. ich habe nur an mich gedacht, als
ich den müllbeutel über meinen kopf zog und als ich die
pillen hamen, die betablocker, schrieb ich einen brief
nebenbei, an meine gefährtin. während der anderen versuche
gab es keinen platz für andere menschen. nict mal für mich.
nur für die tat. mir wurde kalt (jedes mal) und ich war
erschrocken, als ich die luft injiziert hatte. ich dachte,
was wird sein, wenn es klappt? werde ich schreien vor
schmerzen und meine eltern wecken damit wecken? bei dem
verscuh mit dem KCN war es egal, ich wußte, daß sie keine
ahnung von chemie haben. einzig der verscuh mit dem valium
muß aufefallen sein und ich traue mich nicht sie zu argen,
was in der zeit, da ich schlief, passierte. ob sie einen
arzt gerufen haben, das fehlen der pillen muß aufgefallen
sein. jedenfalls wurde nie darüber gesprochen. ich sollte
schlafen gehen, den wein austrinken, tavor nehmen und
schlafen gehen. das gibt heute sowieso nichts mehr.
vielleicht kann ich mich etwas ausruhen. wovon? ich weiß es
nicht, andere bewältigen solche dinge ohne von ihnen
ausgelaugt zu werden. gute nacht da draußen. wo immer du
das liest.