/me

2002-05-03 20:39:29 (UTC)

e-mail

Wie waren denn Deine ersten Tage daheim? Hast Du
Dich schnell wieder eingelebt?

nein, habe ich nicht. „die welt“ ist noch immer schlecht
und ich bin der mit der rasierklinge. die umwelt und das
umfeld ändern sich nicht während der zeit, in der unsereins
in der klinik ist und sich mit sich selbst
auseinandersetzt. ich überlebe die tage und bin dabei, mir
eine therapeutin an land zu ziehen. zu leben macht
genausoviel sinn wie zuvor und die einzige garantie die
besteht, ist die auf weitere schmerzen und
ohnmachtsgefühle. meine heroischste tat bestand darin, mich
in gedanken (immerhin !), mit einem neuen job zu befassen.
einleben werde ich mich in diesem / in dieses leben wohl
nicht. dazu ist es zu ... (irgendein ausdruck für etwas
sehr negatives).
meine ersten tage daheim waren geprägt vom versuch, die
wohnung und meine gefährtin wiederzuerkennen. es gab
probleme mit der orientierung ( wo bin ich? wer ist das
O ?) solche sachen. mittlerweile arbeite ich wieder und es
tut nicht gut. meine katze hat mich gleich wiedererkannt.
mich, ihren dosenöffner.
an die vielen menschen hier und den lärm den diese so
verschissen lebendige stadt verursacht, mußte ich mich
gewöhnen. genug davon.