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2002-04-26 19:59:03 (UTC)

schwarz-schillernd

Ich bin nackt, bis auf die Stricke die meine Hände hinter
meinem Rücken an der Stuhllehne fesseln. Ich sitze, Du
stehst vor mir, nackt, glänzend vom Schweiß den Dir die
Arbeit mit der Peitsche auf den Körper trieb. Ich habe dann
wohl verloren, zwar konnte ich Deinen Rücken mit ein paar
roten Striemen zeichnen, aber ich sitze auf dem Stuhl,
nicht Du. Als Du meinen Schwanz in die Hände nahmst, wagte
ich nicht, zu widersprechen. Du siehst zum weinen schön aus
im Kerzenlicht. Als Du beginnst, um mich herumzulaufen,
mich zu belauern, bin ich irritiert von schleifenden
Geräusch der Lederschnüre auf dem Boden. Ich überlege noch,
ob ich kleine Knoten hineingeflochten habe, als die
tatsächlich hineingeflochtenen Stahlscherben meine Haut in
Fetzen reißen. Du hast das Werkzeug gewechselt, dabei hatte
ich das neue doch versteckt um Dich nicht zu beunruhigen
mit meinem Wunsch. Mein Schwanz wird steif als ich mein
Blut fließen sehe und der Schmerz nachläßt und das Licht
sich in den Schweißperlen auf Deinen schweren Brüsten
bricht. Die Innenseiten Deiner Oberschenkel glänzen
feucht. Schlag nochmal zu! Du bist doch wütend, oder nicht?
Gefällt Dir mein Lächeln etwa?!Du kniest vor mir, dem
Gefesselten nieder, die Peitsche mit den Stahlplättchen
schneidet Dir die Haut der Oberschenkel auf als weil Du sie
mit ihnen festhältst, und beginnst, meinen Schwanz zu
blasen. Bevor ich ohnmächtig werde, erreicht mich ein
weiterer Schlag und noch mehr Blut fließt aus weiteren
Wunden. Wir vögeln im Bad und dabei zeichnen die Wunden
seltsame Muster auf Deine milchweiße Haut. Das warme Wasser
verzögert die Gerinnung und also verbluten wir in dem Akt,
der neues Leben zeugen kann. Ich weiß, wieso wir zwei
schwarz-funkelnd sind.

Während ich an den Holzbalken hänge, zwingst Du meinen Kopf
zur Seite und beißt in meinen Hals. Wie es sich wohl
anfühlt, des anderen Blut zu trinken? Wie Dein Blut wohl
schmeckt? Ob es süßer ist als meines? meine Sinne
schwinden, ich löse mich in ohnmächtiger Wollust auf. Deine
Zunge gleitet über meine Handgelenke. Tu es ! Tu es! ich
sinke in meine Fesseln, meine Füße finden den Boden nicht.
Ich sinke Deinem Willen entgegen und löse mich auf in
Deinem Begehren. Wir sind eins, eine Lust, ein blutiges
Verlangen.