/me

2002-02-14 00:38:10 (UTC)

zuneigung

ich sehne mich nach dem gefühl von geborgenheit das
enststeht, wenn ich mich verletze, dieses in-mir-versinken
ist so schön. eins sein und alles häßliche und schmerzhafte
ausgesperrt haben. aufatmen. als säße ich im zentrum einer
kleinen sonne. alles ist friedlich und still. wie das
schweben in warmem wasser. irgendein gedanke sagt, das ich
es nicht tun darf, er kennt den gurnd nicht, sagt nicht,
wieso ich es nicht dürfen soll. es gibt keinen grund. nur
mich und mein feuerzeug, das tiefer werdende gefühl in
meiner schulter, die wärme, den einen augenblick in dem das
ganze universum in mir ist und ich das universum bin. den
augenblick in dem die zeit stehen bleibt , es meine
zeit ist und alles schweigt weil ich will, das es schweigt.
kein laut, keine bewegung. ich sehe zu, wie die friedlich
flamme meine haut verändert, wie die kleinen härchen
verbrennen, die haut blasen wirft, die verbrennen, die haut
weiß wird, dann dunkel. ich bewege die flamme eine wenig
zur seite, das spiel beginnt von vorn und immer tiefer
dringt die wärme in das gewebe, sie erreicht mich, ich
genieße einige augenblicke das gefühl von nähe und wärme
und beende den kontakt um mich von ihrem nachglühen zu
überlassen.