/me

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2002-02-12 10:40:58 (UTC)

*sonnenscheinchen*

ich war einkaufen, ich war in der stadt und es ging ganz
gut. die panik setzte nur kurz ein und war auszuhalten.
während ich an der kassenschlange anstand, drängelte eine
ältere frau sich so dicht hinter mich, das sie mich
regelrecht nach vorn schob. spontan ging ich rückwärts und
schob sie nach hinten, fortan behielt die abstand bei. erst
kurz vor schluß, als sie ihre waren auf das band legte, kam
sie nahe; ich überlegte, ob ihr damit drohen sollte, sie zu
häuten. da ich heute aber mit der sonne um die wette
strahle, ließ ich es bleiben und unternahm nichts.

ich löste den geschenkgutschein ein und erstand ein paar
cd’s. klassik. Mozart, diverse werke und Giuseppe
Verdi „Messa da Requiem“.
bevor ich in die stadt ging, überkam mich der drang, mein
bein aufzuschneiden, was ich unterließ. ich warte sowas
meistens ab, denn wenn der drang sich partout nicht
unterdrücken läßt, kann man’s immer noch nachholen. das
heißt, wenn ich geneigt bin, abzuwarten. heute bin ich
sowas von geneigt, mein leser, du würdest es nicht glauben.

die brandwunde an der schulter ist unverändert, obwohl mich
deucht, das die wundränder stärker aufgeworfen sind als
gestern noch und wenn ich mir ein bißchen mühe gebe nach
dem duschen, kann ich den eiter wie eine haut abziehen.

auch heute hatte ich keine post. die postboten klingeln
zwar immer, aber das heißt nichts. unsere klingel ist
einfach in griffhöhe.


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