/me

2002-01-25 20:33:46 (UTC)

reaktion

ich ging heute morgen gegen 2:30 h zu bette. als meine
gefährtin erwachte und der verbrennungswunde ansichtig
wurde, reagierte sie verletzt. meine arme seien sehr schön
(gewesen?) und diese schönheit sei jetzt nicht mehr
gegeben.
im verlaufe das tages schien sie sich u beruhigen. ihre
reaktion entsprach dem, was ich erwartet hatte. es war
vorauszusehen, daß sie verletzt sein würde, das ist sie
immer, wenn ich mich verletzt habe. verbrennungen, meint
sie, sähen besonders brutal aus und, im gegensatz zu
schnittwunden, zerstörerisch. zerstörung ist mein ziel. es
ist mein ziel, das, diese hülle, dieses lebendige zu
vernichten.
ich habe mir heute skalpellklingen gekauft und spiele mit
dem gedanken, die verbrennungswunde aus der dem fleisch
herauszuschälen.
jetzt magst du, mein leser, auf den gedanken kommen, ich
würde, aufgrund der wortwahl zumindest ließe sich das
vermuten, testen, ob meine gefährtin wirklich bei mir und
mit mir zusammensein will. in anbetracht der zeit und
der „zustände“ die wir zusammen und miteinander durchlebt
haben und angesichts der hilfe die wir uns gegenseitig
immer wieder zuteilwerden ließen, ist es unbegründet, diese
tests als beweggund meiner handlungen zu unterstellen.
ich kaufte heute ein buch, Hermann Melville „Moby Dick“.
Vielleicht erfahre ich beim lesen, wie m-e-i-n weißer wal
heißt.